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Wie das Dorf Smordt in den Besitz der Stadt Penzlin gekommen ist

Die Bewohner des Dorfes Smordt, so wird erzählt, waren gottlose, böse, Leute und wollten sich nicht bekehren lassen. Da kam Gottes Strafgericht über sie. Der Herr schickte ihnen die Pest, welche den größten Teil der Bewohner dahinraffte. Nur zwei alte Damen, welche stets mildtätig und fromm gewesen, blieben verschont. Als nun auch. diese, sei es durch Kauf oder sei es durch Erbschaft, inzwischen in den Besitz der ganzen Ortschaft gelangt waren, ihr Ende herannahen sahen, vermachten sie im Testament das fast verödete Dorf Smordt mit seiner großen Feldmark der in der Nähe aufblühenden Stadt Penzlin zum Eigentum, jedoch also; dass die Kirche daselbst den 10. Teil erhalten sollte. Daher, sagen die Penzliner, ist die Stadt in den Besitz der Feldmark Smordt und die Kirche daselbst zu ihrem Eigentum gelangt.

(Volksmund, aufgeschrieben von Eduard Danneil - 1873)

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