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18.05.2017

„Wasser marsch!“ und Aufregung runter in Krukow

Gewinnen wollen sie alle beim Feuerwehrausscheid. Die Penzliner Wehren kommen dazu am Sonnabend am Guthaus in Krukow zusammen und setzen ihre Besten beim Knüpfen von Leinenverbindungen und beim Löschangriff nass ein.

Krukow. „Klar mache ich mit beim Wettkampf!”, sagt Daniela Melz. Die Teilnahme am Amtsausscheid der Freiwilligen Feuerwehren Penzliner Land am Sonnabend, 20. Mai, in Krukow ist für die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung selbstverständlich, zumal sie seit nunmehr 20 Jahren Mitglied in der Penzliner Stützpunktwehr ist.
Als Sachbearbeiterin im Bereich Ordnungswesen kümmert sie sich ganz konkret um die Belange des Brandschutzes. „Es ist bereits der 17. Amtsausscheid. Von den 13 Wehren aus dem Penzliner Land treten acht Männer- und drei Frauenmannschaften an sowie zwei Brandschutzgruppen und acht Jugendwehren”, konstatiert sie mit einem Blick auf die Teilnehmerliste. Aus organisatorischen Gründen können beispielsweise die Retter aus Alt Rehse und Lapitz nicht dabei sein.
Gab es in der Vergangenheit für die Kinder und Jugendlichen gesonderte Leistungsvergleiche, so werden sie in diesem Jahr wieder in den großen Rahmen mit einbezogen. Das sei von der Organisation einfacher, sagt Gemeindewehrführer Uwe Brandt. Als Leiter der Ortswehr Groß Vielen ist er froh darüber, dass seine Truppe nach einigen Jahren der Nichtteilnahme nun wieder beim Amtsausscheid ein Rolle mitspielt. „Alle Wehren bereiteten sich intensiv auf dieses Treffen vor. Da gibt es großen Ehrgeiz. So setzten wir in den vergangenen Wochen das Training sonnabends an. Die Marihner wetteiferten am Freitag”, weiß der Gemeindewehrführer.
Zu den Wettkampfdisziplinen zählen an diesem Tag der Löschangriff nass und die Leinenverbindungen. Müssten diese Anforderungen von den Kameraden nicht schon im Schlaf gemeistert werden? „Nein, man kann sich bei den Knoten auch schon mal verknüpfen. Und sind beim Löschangriff nass die Schlauchverbindungen nicht richtig durchgekuppelt, fällt die ganze Aktion schon mal ins Wasser”, sagt Uwe Brandt. Darum müsse das feuerwehrtechnische Handwerk immer wieder geübt werden. Aufregung und das Bemühen, möglichst zur schnellsten Truppe zu gehören, sorge bei den Wettkämpfen mitunter für Fehler. Den Löschangriff auf eine Strecke von 105 Metern in 25 Sekunden zu packen, das sei schon eine Herausforderung.
Das Wettkampfgeschehen spielt sich am Sonnabend hinterm Gutshaus in Krukow ab, wo es gute Bedingungen für die Kameraden gibt. Mit den Schiedsrichtern und Organisatoren werden wohl an die 250 Feuerwehrleute anzutreffen sein. Sie versammeln sich gegen 8 Uhr, eine halbe Stunde später wird Amtsvorsteher Thomas Diener den Ausscheid eröffnen. Die Besten werden mit Wanderpokalen geehrt.

18.05.2017 
Quelle: Nordkurier 

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