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03.06.2017

Ab ins Wasser! Unsere Seen sind klar und sauber

Die Badesaison lockt – doch bevor sich die Wasserratten in die Fluten stürzen, macht das Gesundheitsamt seinen Job. Genau kontrolliert haben die Experten einen See, in dem Mitte April noch 1000 tote Fische trieben.

Penzliner Land. Es kann gebadet werden. Auch im Klein Lukower See. Bedenkenlos. Denn das Gesundheitsamt des Landkreises hat jetzt bei der Beprobung des Wassers keine Qualitätsmängel festgestellt. Mitte April war das Gewässer in die Schlagzeilen geraten, als dort an die 1000 verendeten Fische entdeckt worden waren. Ursache war ein zu hoher Stickstoff- und Phosphorgehalt des Wassers, der sich anscheinend durch eine Gewässerverunreinigung entwickelt hatte.
Am großen Aufräumen hatten sich auch die Mitglieder des Sportfischervereins Penzlin-Puchow beteiligt. Sie bewirtschaften das rund acht Hekar große Gewässer seit 20 Jahren. „Die Untersuchungen sind abgeschlossen. Die untere Wasserbehörde hat einen Bericht an die Polizeiinspektion abgegeben. Beweise für einen bestimmten Verursacher konnten nicht erbracht werden”, teilte Haidrun Pergande als Pressesprecherin des Kreises mit. Unabhängig davon würden weiterhin mögliche Ursachen einer Gewässerbeeinträchtigung kontrolliert. Das betreffe sowohl private Haushalte als auch Betriebe.
„Momentan hat der Klein Lukower See eine Sichttiefe von einem Meter. Da hat die Ziese bei Puchow mit einem Meter mehr eine bessere Badequalität zu bieten und wird dementsprechend auch von Erholungssuchenden frequentiert”, freut sich Penzlins Bürgermeister Sven Flechner. Regelmäßig würden jetzt wieder – wie auch im gesamten Kreis – die Seen vom Gesundheitsamt kontrolliert. Dabei gehe es am Messtag um Luft- und Wassertemperatur, pH-Wert, Sichttiefe sowie um mikrobiologische und chemische Parameter. Die Werte werden notiert und in der Nähe der Badestelle dokumentiert. So kann sich jeder Badegast über die Daten informieren.
Sehr beliebt bei Familien ist der Strand am Großen Stadtsee in Penzlin, wo es auch einen Steg, eine Badeinsel, Spielplatz und überdachte Bühne gibt. Die Stadt ließ sich die Umgestaltung dieses Erholungsareals vor Jahren mehrere 100 000 Euro kosten. Auch in Werder geht es in die Fluten des Stadtsees. Nach Auskunft von Stadtbauhofleiter Uwe Brandt werde gerade der Austausch des zweiten Steges vorbereitet. Schon im Vorjahr musste eine der Brücken erneuert werden. „In Vorbereitung auf die Badesaison haben wir an den Stränden in Penzlin, Wustrow und Zahren je 10 Tonnen Kies ausgebracht. Die Bänke am Westufer wurden repariert und gestrichen”, sagt Chef des Bauhofes. Die Mitarbeiter schauen regelmäßig an den Stränden vorbei, um Papierkörbe zu leeren und die Liegewiesen zu mähen.
An der Mecklenburger Kleinseenplatte gelegen hat der Amtsbereich eine ganze Reihe von Badegewässern zu bieten. Das wissen auch Auswärtige und steuern gern den Salzsee in Lapitz, den Mühlensee bei Ankershagen, den Hofsee in Zahren, den Lübkower See oder den Bornsee bei Bornhof an. Blaue Flaggen werden hier nicht wehen. Und auch Rettungsschwimmer kommen nicht zum Einsatz an diesen kleinen Gewässern. Darum heißt es immer: Baden auf eigene Gefahr!
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

03.06.2017 
Quelle: Nordkurier 

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