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17.10.2017

Alte Glocken machen jetzt am Boden mächtig was her

Mittel- und langfristig zu planen, das sichert das Vorwärtskommen in Penzlin ab. So bereitet die Stadt die längst überfällige Gestaltung des Beyerplatzes vor. Mit dem Aufstellen der alten Glocken konnte die Kirchengemeinde ein Vorhaben zu Ende führen.

Penzlin. Mit insgesamt acht Glocken kann Penzlin jetzt in der Kirchenlandschaft auftrumpfen. Da ist die Kleine aus dem 14. Jahrhundert, die vom Marktplatz aus zu sehen ist. Im Turm läuten vier gewichtige Klangkörper. Die älteste Glocke aus dem Jahre 1737 bekam im Oktober 2014 drei neue bronzene Geläute dazu. Die drei alten Stahlglocken, die ab 1962 als Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzenen Exemplare dienten, wurden damals trocken und sicher eingelagert. Seit Sonnabend schmücken sie nun den Kirchenvorplatz, dienen als Ausstellungsstücke. Jede der Gusseisernen trägt einen Spruch. „Haltet an am Gebet”, „Geduldig in Trübsal” und „Fröhlich in Hoffnung” ist darauf zu lesen. Diese alten Glocken zu bestaunen, das ließen sich am Sonntag viele der Konzertbesucher nicht entgehen. In der Marienkirche von Penzlin wurde die restaurierte Jaiser-Orgel, die seit 1930 gespielt wird, mit einem festlichen Programm wieder eingeweiht. Damit konnte die Kirchengemeinde Penzlin-Groß Lukow gleich zwei ihrer Vorhaben in die Realität umsetzen, für die es doch einen langen Atem brauchte.
Auch in der Stadtverwaltung Penzlin wird an bevorstehenden Maßnahmen gearbeitet, für die vor allem finanzielle Unterstützung gesucht wird. So befassten sich die Mitarbeiter intensiv mit dem 2016 vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung aufgelegten Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün”, um daraus eventuell Fördergelder einzuwerben. Wie Bürgermeister Sven Flechner informierte, lautet ein Projekt „Freiraumvernetzung Burg und Stadtsee”. Dabei gehe es um die Verbindung innerstädtischer Natur- und Freiräume untereinander und um den umliegenden Landschaftsraum. Mit einem Förderantrag für 2018 werde in Schwerin ein Finanzierungsbedarf von rund 478 000 Euro angezeigt. Vorgesehen ist die Gestaltung des Beyerplatzes, das Erneuern von Wallanlagen sowie die Instandsetzung von Gehwegen. Beantragt seien für das nächste Jahr bereits Fördermittel für das geplante Erschließungsvorhaben „Außenanlagen Neue Burg und Belvedere”.

17.10.2017 
Quelle: Nordkurier 

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