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02.12.2015

An der B 192 wird gebaut - aber noch ohne Stau

An der Kreuzung der B 192 und dem Dorf Marihn hat eine umfangreiche Baumaßnahme begonnen. Die Planer versichern aber: In den kommenden Monaten soll es keine Verkehrsbehinderungen geben.

Marihn. Halbseitige Sperrung der Straße, Umleitung über die Kreisstraßen, Verkehrsregelung über eine Ampel – in der Information des Verkehrsministeriums zum Baustart auf der Bundesstraße 192 bei Marihn deutete einiges darauf hin, dass Autofahrer ab Wochenbeginn mit Staus und längeren Fahrzeiten rechnen müssen.
Doch der Verkehr rollt derzeit noch ohne Einschränkungen. Und das wird nach Auskunft des zuständigen Straßenbauamtes in Neustrelitz auch noch mehrere Monate so bleiben. Die gute Nachricht für Pendler und Berufskraftfahrer: „Für die Wintermonate ist keine Straßensperrung vorgesehen“, teilte der Behördenleiter Jens Krage mit. In der Jahreszeit mit ohnehin widrigen Bedingungen für Autofahrer soll der Verkehr auf der viel befahrenen Strecke laut Krage nicht noch zusätzlich beeinträchtigt werden. „Das ist für alle Beteiligten besser“, erklärte er.
An dem Verkehrsknotenpunkt bei Marihn mit seinen Abzweigen in Richtung Groß Flotow und Rumsphagen hat am Wochenanfang eine umfangreiche Modernisierung begonnen. „Mit dem Ziel die Verkehrssicherheit zu erhöhen“, erklärte Krage. Auf der B 192 werden dafür Spuren für Linksabbieger eingerichtet. „Das Risiko von Auffahrunfällen soll dadurch minimiert werden“, erläuterte der Straßenbauexperte. Die beiden abzweigenden Straßen werden darüber hinaus mit kleinen Verkehrsinseln ausgestattet. Von den Fahrbahnteilern an den Einmündungen zur Hauptstraße versprechen sich die Planer eine zusätzliche Schutzwirkung. Für eine bessere Übersicht sollen die untergeordneten Straßen laut Krage außerdem auf eine Linie gebracht werden.
Die Kosten von rund 600 000 Euro für die Baumaßnahmen am Abzweig Marihn trägt der Bund. Die Baustrecke auf der B 192 umfasst rund 280 Meter, auf der Kreisstraße in Richtung Groß Flotow erstrecken sich die Arbeiten über 45 Meter, auf der Gemeindestraße in Richtung Rumpshagen sind es 95 Meter. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird im Juni 2016 gerechnet. Im Zuge der Maßnahmen sollen auch die beiden Bushaltestellen mit neuen Unterständen für Fahrgäste ausgestattet werden.
Derzeit würden sich die Bauarbeiten auf Maßnahmen neben den Fahrbahnen beschränken, teilte Krage mit. Die halbseitige Sperrung der Hauptstraße inklusive Ampelregelung sowie die Vollsperrung der Abzweige kündigte er für März 2016 an. Die An- und Abfahrt der Fahrzeuge aus der DRK-Rettungsstation in Marihn-Ausbau werde mit einem Transponder ermöglicht. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer werden Umleitungen über die Kreisstraßen ausgewiesen. Aber bis dahin können die Autofahrer noch einige Monate ihre gewohnte Route ohne Einschränkungen fahren.

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u.roll@nordkurier.de

02.12.2015 
Quelle: Nordkurier 

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