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21.07.2017

Auch Profis freuen sich auf die Ferien

Vor der Zeugnisausgabe kommen die Schüler der Regionalen Schule Möllenhagen heute noch mal in der Aula zusammen. Dort gibt es Auszeichnungen für die, die das ganze Schuljahr über zuverlässig waren. Wie die Klassenbuchverant- wortlichen. Mit dem Familienfest und vielen Talenten wurden vorher die Ferien schon fast eingeläutet.

Möllenhagen. „Freitag 13.10 Uhr ging die Schulglocke und läutete das Wochenende ein. Das war immer ein besonderer Moment und der fehlt mir heute irgendwie im Leben”, schaut Lea Hagedorn auf ihre Unterrichtszeit in der Regionalen Schule „Heinrich Schliemann” in Möllenhagen zurück.
Inzwischen hat die 19-Jährige ihren Abschluss als Sozialassistentin in der Tasche und wird sich zur Erzieherin weiter qualifizieren. Ein Studium danach ist nicht ausgeschlossen. Gerne schaut sie mal wieder in ihrer Schule vorbei, in der sie die Fächer Kunst und Musik besonders liebte.
Adieu hat auch Beatrice Wolff aus Lehsten der Einrichtung gesagt. Das allerdings erst vor einer Woche mit dem Abschluss der 10. Klasse. Sie hat ihren Lehrvertrag mit der Klinik Amsee in Waren in der Tasche und wird dort zur Gesundheits- und Krankenpflegerin ausgebildet. Sowohl Lea als auch Beatrice ließen es sich am Mittwoch nicht nehmen, das Familienfest in der Schule zu besuchen, zu dem auch mehr als 100 Eltern kamen. Ob Schülerband, Tänzer oder Sketchfreunde — alle wurden nach ihren Auftritten von den Zuschauern mit großem Beifall bedacht. Schulleiterin Ute Pasch verwies auf die vielen Angebote der Ganztagsschule am Nachmittag, die gern von den 200 Schülern angenommen werden.
„Über die Jahre haben wir zu einem Talentefest eingeladen, wollten jetzt eine Veränderung. Und so ergab sich die Idee mit dem Familienfest”, sagte Schulsozialarbeiterin Ulrike Stolschewski. Unterstützt wurde die Schule dabei von den Eltern und vom Förderverein. Für das Programm musste nicht lange geprobt werden, zumal diesmal keine Jury ihren kritischen Blick auf die Schüler richtete. „Wir sind Profis!”, zeigte sich die Schulsozialarbeiterin überzeugt. So gebe es für die Schüler in den Nachmittagskursen oft die Gelegenheit, sich auf der Bühne vor Publikum zu beweisen. Das trage ungemein zum Selbstbewusstsein bei.
Zum Schuljahresbeginn werden die Kurse für die Ganztagsschule neu aufgelegt. Dabei spielen die Interessen der Schüler eine wichtige Rolle. „Auf jeden Fall werden wir für die Schüler der beiden neuen 5. Klassen eine Kennenlernwoche veranstalten. Dabei geht es auch um Regeln und Normen im Schulalltag. Das Thema ist wirklich wichtig”, schaut Ulrike Stolschewski einige Wochen voraus.
Auch Hans-Joachim Behne, der die Holzwerkstatt leitet, freut sich schon auf die neuen Schüler. Startet er doch ein neues Projekt. So soll der Warener Stadtplan von 1699 Grundlage sein für ein neues Würfelspiel. Die Figuren dafür entstehen aus Holz.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

21.07.2017 
Quelle: Nordkurier 

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