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11.10.2016

Aus dem Nebel entsteht eine neue Dorfmitte

Alt und Jung sollen enger zusammenrücken in Möllenhagen. Schließlich kann sich der Nachwuchs noch etwas von den Lebenserfahrenen abgucken. Darum plant die Schule in ihrem Umfeld eine Begegnungsstätte im Grünen – und die Schüler haben schon konkrete Vorstellungen.

Möllenhagen. Der Markt mit Lebensmittelhalle, der angrenzende große Parkplatz und die großen Betonstelen machen in Möllenhagen den zentralen Dorfplatz aus. All diese Einrichtungen sind erst nach der Wende entstanden, haben nichts mit der Historie des Ortes zu tun. An die 650-jährige Dorfgeschichte erinnern in diesem Bereich nur noch die beiden Pfeiler der einstigen Einfahrt zum Gutshaus. Sie sind in Dorfplatznähe neben der Schule zu finden. Hier schließt sich ein Parkanlage an, in der jährlich auch das Sommerfest gefeiert wird.
Dass dieses grüne Areal vielleicht zur neuen Mitte von Möllenhagen werden könnte, dafür gibt es von Schülern der 5. bis 10. Klasse der Regionalen Schule „Heinrich Schliemann“ schon ganz konkrete Vorschläge. Es könnte sogar ein Vorzeigeprojekt werden.
Den Ausgangspunkt bildet der offene Schulhof, der in den Park mündet. Diese Gegebenheit kommt dem Ganztagsangebot der Einrichtung ohnhin zugute. Schon jetzt lassen sich Kurse ins Grüne verlegen. Allerdings ist es um die Ausstattung des Parkes bescheiden bestellt. Denn außer Sitzbänken gibt es hier nichts Außergewöhnliches. Sitzkreise, Leseecken, Kletterkugel, Malwand und ein Trampolin – so die Wünsche der Schüler – könnten aber auch anderen Dorfbewohnern zugute kommen. Ein Mehrgenerationenplatz könnte entstehen, der das Zusammenleben im Ort stärkt. So gibt es schon jetzt regelmäßige Kontakte zwischen der Holzwerkstatt der Regionalschule und den Senioren aus der benachbarten Tagespflege. Sie könnten auf dem Themenplatz einen neuen Treffpunkt finden. Aber auch Feuerwehr und andere Vereine des Ortes sind gefragt, sich in die Gestaltung dieses Themenplatzes einzubringen.
Wie von Bürgermeister Thomas Diener zu erfahren war, werde der Mehrgenerationenplatz im Grünen für 2017 geplant. „Für die Finanzierung hoffen wir auf Fördermittel von der Leader-Gruppe. Das könnten bis zu 80 Prozent sein, so dass der Eigenanteil der Kommune überschaubar wäre“, sagte er und verwies auf geschätzte Gesamtkosten von 31 000 Euro. Angedacht ist, für die Planung dieses Projektes eventuell einen Wettbewerb auszurufen. Während die Schule noch nach Mitstreitern für diese Idee sucht, hat sie die Gemeindevertreter schon auf ihrer Seite. „Die Idee ist top!“ hieß es dazu auf der Sitzung der Germeindevertretung. Einstimmig gaben die Abgeordneten grünes Licht für dieses Vorhaben.
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m.jacobs@nordkurier.de

11.10.2016 
Quelle: Nordkurier 

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