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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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08.02.2016

Aus der Modderpiste soll ein Radweg werden

Noch gibt es kein grünes Licht, aber einen Hoffnungsschimmer für die Radler zwischen Penzlin und Neubrandenburg. Schlaglöcher sollen endlich verschwinden.

Penzlin. Die Hartgesottenen treten auch bei Regen, Wind und Kälte in die Pedale. Es geht um Fitness, das Training wird selbst im Winter nur selten unterbrochen. Der ganz normale Radfahrer bevorzugt die wärmere Witterung, um bei seinen Ausflügen die Natur genießen zu können. Einen der schönsten Radwege hat wohl Penzlin. Da ist sich Bürgermeister Sven Flechner ganz sicher. Auf einer Strecke von neun Kilometern geht es ab Mallin über Penzlin bis hin nach Klein Lukow. Die Piste führt auf dem alten Bahndamm entlang, über den in früheren Jahren die Mecklenburgische Südbahn donnerte. Mit Hilfe des Landkreises wurde diese Strecke abschnittsweise vor zwei Jahren als befestigte Fahrbahn ausgebaut. Die Stadt Penzlin brachte sich mit Eigenmitteln in das 800 000 Euro teure Vorhaben ein
„Ich bekomme per Mail des öfteren anerkennende Worte für diesen gelungenen Radweg wie neulich erst aus Greifswald. Gekoppelt ist dieses Lob aber zumeist mit der Frage, wann denn nun endlich das noch fehlende Stück fertiggestellt werde“, sagt Sven Flechner. Gemeint ist der ca. 1,4 Kilometer lange unbefestigte Weg zwischen Mallin und der Nachbargemeinde Wulkenzin, der sich in besonders ramponiertem Zustand zeigt. Nun gibt es einen Hoffnungsschimmer, der zudem ein weiteres Band zwischen Müritz- und Tollenseregion knüpfen könnte. Laut Bärbel Liske von der Wirtschaftsförderung der Mecklenburgische Seenplatte GmbH wurden erste Planungen für diesen Abschnitt des Radweges aufgenommen. „Grundlage bildete der Grundstückserwerb von der Bahn durch die Gemeinde Wulkenzin. Gemeinsam mit dem Amt Neverin sind wir jetzt bei der Vorbereitung dieses Vorhabens“, so Liske.
Penzlin selbst will beim Marketing nachbessern. „Wir müssen uns im Stadtgebiet noch um eine bessere Ausschilderung des Radweges kümmern. Denn nicht selten radeln Urlauber die Gemeindestraßen entlang, weil sie gar nichts von der festen Route auf dem Alten Bahndamm wissen“, sagt Sven Flechner. Notwendige Mittel zur Ausschilderung sollen im Haushalt 2016 ihren Niederschlag finden.
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08.02.2016 
Quelle: Nordkurier 

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