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17.05.2017

Ausgeholpert: Nach Vollsperrung soll’s bald glatt laufen

Endlich erfüllt sich für die Einwohner von Passentin ein Wunsch. Seit 2012 hoffen sie auf eine neue Straße nach Mallin. Fördermittel machen es nun möglich. Die Bauarbeiter rücken ab nächster Woche an – und bringen Vollsperrungen mit.

Mallin. Kurz vor Passentin wird es holprig. Denn gut 120 Meter vor dem Ortseingangsschild prägt Natursteinpflaster die Verbindungsstraße zwischen Mallin und Passentin. Daran haben sich die Einwohner gewöhnt. Durchfahrende und Besucher des Slawendorfes müssen sich auf langsames Fahren einstellen. Und das auch, weil die Straße insgesamt nur 3,50 Meter breit ist. Ein Sommerweg, der mit Schotter und Recyclingmaterial verdichtet ist, ermöglicht das unbeschadete Vorbeikommen zweier Fahrzeuge.
Dass es nach langem Anlauf nun endlich Veränderungen geben wird, darüber freut sich nicht nur Ortsteilvorsteher Robert Ernst. War der Ausbau dieser Strecke doch Bestandteil der Fusionsgespräche. Die Gemeinde Mallin wurde 2012 Ortsteil von Penzlin. Noch im Mai soll nun der Ausbau der Gemeindestraße starten. „Wir hatten schon eine erste Bauberatung vor Ort. Am 22. Mai beginnen wir mit dem Einrichten der Baustelle”, sagt Ulrich Meier vom Warener Ingenieurbüro Hartmut Minke.
Geplant ist, die Gemeindestraße in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten auf 4,75 Meter zu verbreitern. Die vorhandene Asphaltbefestigung werde dabei als untere Tragschicht genutzt. Der Sommerweg soll ausgekoffert werden und höhengleich zur vorhandenen Fahrbahn mit einer Asphaltschicht versehen werden.
Nach Mitteilung von Ulrich Meier geht es konkret ab 29. Mai mit den Bauarbeiten los, bis Juli sollen sie dauern. Diese machen zeitweise auch Vollsperrungen nötig, Umleitungen werden ausgeschildert. „Die Gesamtkosten für den Straßenausbau betragen 224 100 Euro. Das Straßenbauamt Neustrelitz beteiligt sich mit 161 400 Euro und aus dem Kofinanzierungstopf des Innenministeriums kommen voraussichtlich 22 900 Euro hinzu“, sagt Ulrike Hannemann vom Bauamt der Stadt Penzlin. Die Eigenmittel der Kommune betragen somit an die 40 000 Euro.
Schon im vergangenen Jahr stand dieser Straßenausbau im Investitionsprogramm von Penzlin, konnte aufgrund fehlender Fördermittel aber nicht angepackt werden.

17.05.2017 
Quelle: Nordkurier 

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