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14.10.2016

Bald, Kameraden, wird’s was geben

Fast geschafft: Mit fünf Monaten ist die Bauzeit für das Feuerwehrgerätehaus in Friedrichsfelde knapp bemessen. Doch alle Arbeiten liegen im Plan. Dabei wartete anfangs eine böse Überraschung im Boden.

Ankershagen/Friedrichsfelde. Für die Mitarbeiter einer Röbeler Stahlbaufirma ist das Gros der Arbeiten auf der Baustelle in Friedrichsfelde geschafft. Am Dach des Neubaus haben sie gegenwärtig noch mit dem Verblenden von Kanten zu tun. „So eine Halle wie sie hier für die Freiwillige Feuerwehr gedacht ist, gehört zu unseren ganz normalen Aufträgen“, sagt Ulf Schönwald.
Für die Kameraden der Ortswehr in Friedrichsfelde ist dieser Bau ganz in der Nähe des Eiskellers aber durchaus etwas Besonderes. Sehr lange hatten die Retter auf ein neues Gerätehaus warten müssen. Mit Fahrzeughalle, Umkleide- und Aufenthaltsraum bekommen sie nun optimale Bedingungen für ihre ehrenamtliche Arbeit. Sanitär- und Heizungsanlage im Feuerwehrhaus zu haben, davon waren sie jahrelang weit entfernt. Gab es doch in der alten Garage nur Platz für das Löschfahrzeug, das übrigens schon modern ist.
Ebenfalls schön: Der Bau liegt im Plan. Die Arbeiten an Fundamenten und Bodenplatte sind abgeschlossen, die Stahlkonstruktion für die Halle steht und wurde inzwischen mit Wandpaneelen verkleidet. Erste Fenster sind eingesetzt, in den nächsten Tagen folgen das große Tor sowie die Türen fürs Haus. Allerdings: „Zu Beginn der Arbeiten gab es Schwierigkeiten aufgrund des Baugrundes. Größere Mengen an Bodenaustausch waren nötig“, sagt Andreas Werner vom Penzliner Amt für Finanzen, Bau und Wirtschaftsförderung. Entstandene Mehrkosten sollen durch Einsparungen im weiteren Baugeschehen wettgemacht werden. Insgesamt betragen die Baukosten 377 300 Euro. Unterm Strich muss die Gemeinde Ankershagen nur 16 300 Euro Eigenmittel einbringen. Der Landkreis stellt 245 300 Euro zur Verfügung und die Jost-Reinhold Stiftung legt 50 000 Euro mit drauf. Ohne die Kofinanzierung durch das Innenministerium wäre der Baustart Anfang August nicht möglich gewesen. Den Fördermittelbescheid in Höhe von 65 700 Euro brachte Innenminister Lorenz Caffier (CDU)) zum ersten Spatenstich persönlich in Friedrichsfelde vorbei.
Der Hallenbau, der sich von der Konstruktion an das Gerätehaus in Alt Rehse anlehnt, soll im Dezember fertiggestellt sein, so dass die 16 Kameraden um Ortswehrführer Bernd Wieczorek noch in diesem Jahr einziehen können. Vielleicht wird es ein Weihnachtsgeschenk. Neben Friedrichsfelde verfügt die Gemeinde Ankershagen über eine weitere Ortswehr in Bocksee, in der es 18 aktive Mitglieder gibt.
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m.jacobs@nordkurier.de

14.10.2016 
Quelle: Nordkurier 

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