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28.01.2017

Bald geht’s matschfrei zum Haus „Am See“

Frostige Temperaturen tun dem unbefestigten Teilstück in der Straße „Am See” gegenwärtig ganz gut. So ist es zumindest befahrbar. Um Schlaglöchern den Kampf anzusagen, soll dieser Weg zukünftig befestigt werden. Ein klares, aber frühes Ja gab es dazu schon mal.

Penzlin. Stimmen die Penzliner Stadtvertreter in ihrer Sitzung am 7. Februar dem Haushaltsentwurf 2017 zu, dann gibt es in gewisser Weise schon grünes Licht für die anstehenden kommunalen Vorhaben des Jahres. Abzuwarten ist dann nur noch die Bestätigung des Etats durch die Kreisverwaltung.
Penzlin ist immer gut damit gefahren, in der Vorhabenplanung auch schon ein, zwei Jahre vorauszublicken. Und so empfahl der Stadtentwicklungsausschuss schon jetzt den Ausbau der Straße „Am See”, der mittelfristig erst 2018/19 angegangen werden soll. Diese Anliegerstraße weist ein befestigtes Stück und eine ungebundene Wegedecke auf. Gerade in diesem Bereich gibt es immer wieder Beschwerden von Anwohnern, da sich besonders bei feuchter Witterung hier mächtige Rinnsale und Schlaglöcher bilden. Das starke Gefälle begünstigt das Aufweichen des Weges. Die Bewirtschaftung der Anliegerstraße liegt in Regie der Stadtbauhofes.
„Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt erfolgten in den vergangenen Jahren lediglich dringend notwendige Unterhaltungsarbeiten”, sagte Bürgermeister Sven Flechner auf der Ausschusssitzung. Der Pflegeaufwand sei immer sehr kostenintensiv, Ausbesserungen nur bedingt möglich. Darum soll die Straße auf einer Länge von 110 Metern ausgebaut und mit Pflaster oder Asphalt befestigt werden. Vorgesehen ist eine Wendestelle beispielsweise für die Müllfahrzeuge. Die Straßenbeleuchtung soll im Zuge des Umbaus auf LED umgerüstet werden.
Nach ersten Planungen betragen die Gesamtkosten für den Ausbau 121 000 Euro. Zur Finanzierung tragen Anliegerbeiträge von 45 000 Euro bei, sodass die Stadt 76 000 Euro an Eigenmittel einbringen müsste. Die Planungen werden fortgeschrieben. Vor dem Baustart wird es laut Verwaltung eine Bürgerversammlung geben.
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28.01.2017 
Quelle: Nordkurier 

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