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12.01.2018

Baumpflege: Manchmal hilft nur noch die Säge

Da Schnee und Eis noch ausbleiben, kann sich Gemeindearbeiter Rüdiger Kirschen verstärkt der Baumpflege widmen. Zum Glück hat er dabei zwei tatkräftige Helfer, denn ein Schädling macht sich breit.

Kuckssee. Die wenigen Frostnächte haben nicht gereicht, um die Waldwege befahrbarer zu machen. So muss Rüdiger Kirschen den kleinen Traktor mit Anhänger behutsam über die ausgefahrene matschige Strecke durch den Krukower Forst lenken. Motorsäge und andere kleine technische Hilfsmittel hat der Gemeindearbeiter von Kuckssee mit an Bord.
„Wir holzen hier im Wald junge Fichtenstämme ab, die vom Borkenkäfer befallen sind”, sagt er und verweist auf die orangefarbenen Markierungen, die zuvor Dietmar Rüthnick, Sachbearbeiter für Forst und Baumpflege der Penzliner Amtsverwaltung, an den Stämmen angebracht hat. Um den Schädlingen Herr zu werden, muss das Holz entfernt werden. „Wir bauen daraus Schlete, um damit den angrenzenden Wanderweg einzuhausen”, sagt Rüdiger Kirschen.
Vor dem Zaunbau müssen die Fichtenstämme noch mit dem Schäleisen per Hand vorbereitet werden. Da ist jede Hilfe willkommen. Und so ist der Gemeindearbeiter glücklich darüber, dass ihm Bernd Rösler aus Passentin und Jens Bockholdt aus Penzlin bei der Arbeit mehr als nur zur Hand gehen. Beide Männer haben über den Bundesfreiwilligendienst über die LEG Rosenow eine zeitweilige Beschäftigung gefunden und sind zufrieden mit der abwechslungsreichen Tätigkeit. Als Baufacharbeiter bzw. Zerspanungsfacharbeiter wissen beide zuzupacken. „Ich habe schon selbst Holz gemacht im Wald. Da weiß ich, was zu tun ist”, sagt Jens Bockholdt.
Die Männer müssen sich sputen, zumal die Baumpflege bis Februar geschafft sein soll. Neben dem Borkenkäferbefall haben sie auch mit dem Beräumen der Sturmschäden im Gemeindewald zu tun. Generell reißt die Arbeit nicht ab in Kuckssee. „Da der Winterdienst momentan noch ausfällt, bleibt Zeit für den Wald, für Reparaturen und fürs Aufräumen. So musste im Feuerwehrraum der Kameraden in Lapitz ein alter Ofen abgetragen werden. Am Salzsee sollen Eichenpoller gesetzt werden, um die Uferzone noch besser zu schützen”, ist von Rüdiger Kirschen zu erfahren, der in Lapitz zuhause ist und sich seit sechs Jahren um Ordnung und Sauberkeit in Lapitz, Puchow und Krukow kümmert. Dass ihm die grüne Saison im Vorjahr aufgrund des Regens bald über den Kopf wuchs, daran mag er gar nicht mehr denken.
Als Chauffeur ist der Lapitzer am 17. Januar gefragt. Denn dann wird im Krukower Schloss wieder zum Gemeindenachmittag bei Kuchen und Kaffee eingeladen. Diese Veranstaltung findet regelmäßig abwechselnd in allen Ortsteilen statt und ist sehr beliebt. „Ich hole die Leute dann mit dem Transporter des Amtes ab und fahre sie zum Treff nach Krukow”, nennt Rüdiger Kirschen ein weiteres Feld seiner Arbeit und ist damit auch Bürgermeister Norbert Böttcher ein verlässlicher Mitarbeiter.
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12.01.2018 
Quelle: Nordkurier 

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