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18.08.2016

Bestätigt: Sarah H. ist tot!

Die Obduktion brachte letzte Gewissheit – beim Leichenfund im Horrorhaus von Alt Rehse handelt es sich um die vermisste 32-Jährige.

Alt Rehse. Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Die Leiche, die vor zehn Tagen entdeckt wurde, ist Sarah H. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler aus Neubrandenburg am Mittwoch gegenüber dem Nordkurier. „Die Untersuchungen des Institutes für Rechtsmedizin Greifswald haben ergeben, dass es sich bei der Frau, deren Leiche am 9. August im Wohnhaus ‚Rethra‘ in Alt Rehse aufgefunden wurde, zweifelsfrei um die 32 Jahre alte Sarah H. aus Alt Rehse handelt.“ Todesursache und Todeszeitpunkt seien weiter unklar.
Damit sind die Ermittler ein Stück vorangekommen in dem mysteriösen Fall, der das Dorf seit zehn Tagen aufwühlt. Aus den Befürchtungen der Bürger ist nun Realität geworden. In der kleinen Gemeinde hatte man sich Sorgen um die Frau gemacht, die bei dem Tatverdächtigen lebte und seit Wochen nicht mehr gesehen wurde. Es habe zuvor immer wieder lautstarke Auseinandersetzungen in dem Haus gegeben. Ohnehin galt der Hausherr im Dorf als „schwierig“, hatte auch wegen seiner gellenden Musik wiederholt Polizei und Ordnungsamt auf den Plan gerufen. Wie an jenem Tag, als sein halb-nächtliches Trompetenspiel die Rehser wieder einmal nervte. Diesmal gingen die alarmierten Beamten ins Haus und machten den grausigen Fund. Die Leiche war so stark verwest, dass anfangs nicht einmal das Geschlecht klar war.
Laut Staatsanwalt wird der Ex-Rethra-Wirt im Dorf dringend der Körperverletzung mit Todesfolge verdächtigt. Wegen seines auffälligen Verhaltens und teils wirrer Internetbeiträge war er einem Psychiater vorgestellt worden. Der 51 Jährige sitzt weiterhin in Untersuchungshaft.
Der Leichenfund in Alt Rehse hatte bundesweit öffentliches Interesse ausgelöst. Nicht zuletzt, weil Sarah H., die unter gesetzlicher Betreuung gestanden haben soll, seit ihrem Auftritt in der Kuppelshow „Schwer verliebt“ in die Schlagzeilen geraten war. Vor fünf Jahren hatte sie dort nach ihrer großen Liebe gesucht. Doch nun könnte ihr ausgerechnet die zum Verhängnis geworden sein.

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c.goels@nordkurier.de

18.08.2016 
Quelle: Nordkurier 

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