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29.11.2016

Blätter, Blätter und kein Ende

Das Wetter spielt verrückt. Und so müssen die Männer vom Penzliner Stadtbauhof Winter- und Herbstarbeiten gleichzeitig erledigen. Weihnachtsbeleuchtung und Laubberge passen eigentlich überhaupt nicht zusammen. Und dann ist da auch noch die Vogelgrippe.

Penzlin. Die neun Meter hohe Tanne – sie stammt aus der Puchower Chaussee – wartet schon festlich geschmückt an ihrem Platz an der Alten Burg. Schließlich spielt das stattliche Grün eine Hauptrolle beim Penzliner Weihnachtsmarkt am 3. Dezember.
Mit der Hebebühne, mit der in Höhen bis zu 23 Meter gearbeitet werden kann, waren die Männer vom Stadtbauhof aber auch an anderen Brennpunkten in der Stadt unterwegs. „Ist die Weihnachtsbeleuchtung angebracht, säubern wir die Dachrinnen an der Alten Burg. Auch der Schule steigen wir mit der Technik aufs Dach”, sagt Stadtbauhofleiter Uwe Brandt. Neben Schmutz sind es ebenso die abgestorbenen Blätter, die aus den Rinnen gefischt werden müssen.
Apropos Blätter: die Laubschlacht ist in Penzlin in diesem Jahr noch nicht gewonnen. Seit mehr als fünf Wochen harken und schippen die Bauhofmitarbeiter das herabgefallene Laub zusammen, doch immer wieder gibt es Nachschub. „Wir haben in der Stadt und in den 18 Ortsteilen 120 Big Packs verteilt, die regelmäßig geleert werden. In diese Behältnisse kommt die Blätterpracht, die vom öffentlichen Grün auf die Straßen fällt. Dabei erhalten wir Unterstützung von den Bürgern, für die wir uns bedanken”, sagt Uwe Brandt.
50 bis 60 Kilo Laub fasst so ein Behältnis aus textilem Kunststoff. Meint es ein Laubfeger zu gut und stampft das Aufgelesene mit den Füßen fest, kann das Gewicht so eines Riesensackes auch schon mal 150 Kilogramm betragen. Dann müsse Technik her, um die Ladung wegzuhieven. Das Laub wird übrigens auf dem Lagerplatz des Bauhofes in der Puchower Chaussee kompostiert. Was dort liegt, stammt zum größten Teil von Straßenbäumen. Die Laubschlacht in den Grünanlagen und in den Parks wie in Mollenstorf steht den Männern noch bevor.
In den Vorjahren hatte der Winter diesen Arbeiten längst ein Ende bereitet, in diesem Jahr ist alles anders. Wegen des frühen Glatteises gab es auch schon Winterbereitschaft, kommt Uwe Brandt auf weitere aktuelle Aufgaben zu sprechen, auf die sich das Team einzustellen hat.
Auch in puncto Vogelgrippe ist Mithilfe fürs kreisliche Veterinäramt angesagt. So liegt eine Schutzausrüstung bereit, falls verendete Tiere im Amtsbereich Penzliner Land geborgen werden müssen. Für diese Fälle gibt es im Stadtbauhof ebenfalls einen Bereitschaftsdienst.

29.11.2016 
Quelle: Nordkurier 

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