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09.08.2016

Brisant: SPD-Ministerin besucht Awo

Die SPD und die Awo – sie produzieren in diesen Wahlkampftagen mit personellen Verstrickungen und Abhängigkeiten Negativschlagzeilen. Am Mittwoch gibt es eine pikante Begegnung – mittendrin Awo und SPD.

Möllenhagen. Eigentlich sind es nur Wahlkampftermine – unspektakulär und eher von routinemäßigem Neuigkeitswert. Wenn aber eine bisher zur Awo-Affäre schweigende sozialdemokratische Sozialministerin Einrichtungen der Awo besucht, bekommen solche Stippvisiten politische Brisanz. Schließlich stehen sich Arbeiterwohlfahrt und Sozialdemokratie in ihren Grundsätzen und mit ihren personellen Funktionsträgern mehr als nahe.
Und so hängen in der Awo-Affäre, in der die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wegen des Verdachts der Untreue gegen Ex-Awo-Müritz-Geschäftsführer Peter Olijnyk und Ex-Vorstandschef Götz-Peter Lohmann (beides SPD-Mitglieder) ermittelt, Partei und Wohlfahrt im gemeinsamen Schlamassel.
Ob Birgit Hesse bei ihren Besuchen in der Awo-Tagespflege Möllenhagen (9 Uhr) und anschließend in der Awo-Kita Möllenhagen das unangenehme Thema weiter weg schweigt oder den verdienten Mitgliedern und Mitarbeitern der Awo zumindest Gehör schenkt? Auf Antworten sind mit Sicherheit auch die heimische SPD-Landtagskandidatin Dagmar Kaselitz aus Penzlin, Awo-Geschäftsführerin Simone Ehlert und Thomas Diener (CDU), Amtsvorsteher im Penzliner Land und ebenfalls Landtagskandidat, als Gäste gespannt. Schließlich ist es in der politischen Szene der Müritz mittlerweile unumstritten, dass die Awo-Affäre der SPD bei der Wahl am 4. September womöglich entscheidende Stimmen kosten wird.
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a.becker@nordkurier.de

09.08.2016 
Quelle: Nordkurier 

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