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20.07.2017

Das rockt! Vereine feiern ihr Jubiläum

Rockabilly erfasst am Sonnabend die Burg in Penzlin. Zusammen mit den Jukeboys aus der Viertorestadt feiern Kultur- und Förderverein Alte Burg ihr 25-jähriges Bestehen. Gäste sind allemal willkommen.

Penzlin. Abordnungen aus Burg Stargard und Neustadt werden erwartet, auch Gäste aus Neubrandenburg kommen am Sonnabend nach Penzlin. Ist denn schon wieder Burgfest? Nein, damit hat es noch Zeit. Findet das Mittelalterfest doch erst vom 18. bis 20. August auf der Alten Burg statt. Am 22. Juli feiern gleich zwei Vereine ihr Jubiläum. Sowohl der Förderverein Alte Burg als auch der Penzliner Kulturverein werden 25 Jahre alt und haben sich entschlossen, gemeinsam ein Fest zu geben. Und das mit Hits der 50er und 60er Jahre. Ab 20 Uhr spielt auf dem Burghof die Neubrandenburger Band „The Jukeboys” auf und dazu sind Gäste herzlich willkommen. An den Eintrittskassen sitzen Dagmar Kaselitz, Vorsitzende des Kulturvereins, und Michael Baaß, der dem Förderverein Alte Burg vorsteht. Sie arbeiten seit Jahren in puncto Kultur eng zusammen, sind Mitglied in beiden Penzliner Vereinen.
Den Kulturverein stellten 1992 Ulrike Pörner und ihr Mann Klaus Weindich mit weiteren Mitstreiern auf die Beine. Das Gros das Veranstaltungen fand im damaligen Restaurant „Wallschlößchen” statt, das es heute nicht mehr in Penzlin gibt. Mit regelmäßigen Ausstellungen, Musik- und Theaterveranstaltungen sorgte der Kulturverein dafür, dass immer mal was los war in Penzlin. Und dieses Engagement schätzten besonders auch auswärtige Besucher. Ein Stamm von zehn aktiven Leuten führte den Verein durch die Jahrzehnte. Inzwischen kann er auf mehr als 40 Mitglieder verweisen. Und das auch, weil zu Jahresbeginn eine Seniorengruppe dazu gestoßen ist. Ob bei den Ausstellungen im Verwaltungshaus, bei der Kneipenmeile oder den Osterwanderungen — immer mischen die Mitglieder um Dagmar Kaselitz gern mit bei kulturellen Höhepunkten. Etabliert hat sich längst das jüngste Projekt: einmal im Monat wird zum Kinoabend in die Neue Burg eingeladen.
„Den Förderverein Alte Burg haben wir aus der Taufe gehoben, um die anstehende Sanierung der Alten Burg mit unterstützen zu können. Damals drohte der Torbogen einzustürzen”, erinnert sich Gerhard Kresin als erster Vereinsvorsitzender an die Anfänge der bunten Truppe, der gegenwärtig 35 aktive Mitglieder angehören. Diese stammen auch aus Neubrandenburg, Rostock, Waren und sogar aus Hamburg. Für das erste Burgfest war der Verein der Veranstalter, organisierte Händler, Gaukler und Ritter noch selbst und wurde vom Gästeansturm fast überrannt.
Aber auch Exkursionen zu anderen Burgen kamen bei den Mitgliedern gut an. Wie Michael Baaß sagt, seit 2005 im Amt des Vorsitzenden, habe der Verein mehr als 13 000 Euro für unterschiedliche Projekte in der Stadt beigesteuert. Dazu gehörte auch die Sanierung der Kirchturmuhr, die Anschaffung neuer Glocken, der Nachbau des Ritters Behrend an der Ortseinfahrt sowie die Herausgabe der Stadtchronik. Walpurgisnacht und das erwähnte Burgfest bilden heute wie beim Kulturverein Schwerpunkte im jährlichen Arbeitsplan. Dass die Stadt zu solchen Begebenheiten inzwischen Tausende begeisterte Gäste empfängt, das erfüllt die Kulturmacher schon mit Stolz. Grund genug, um ordentlich zu feiern. Bernd-Albrecht von Maltzan sieht das auch so und unterstützt das Jubiläum als Kulturmäzen. Bereits am Nachmittag des 22. Juli gegen 15 Uhr treffen sich Mitglieder und geladene Gäste zum Kaffee auf der Neuen Burg. Ist diese Runde noch intern, so wird die Öffentlichkeit am Abend zur großen Fete aber nicht außen vor gelassen.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

20.07.2017 
Quelle: Nordkurier 

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