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16.01.2018

Der Baukran gehört zum Alltag in Penzlins Altstadt

Abriss und Neubau bestimmen in diesem Jahr den Alltag in der Großen Straße in Penzlin. Während ein Wohn- und Geschäftshaus bereits seit vergangenem Sommer Gestalt annimmt, steht im zweiten Quartal der Rückbau von zwei Wohnblöcken an. Dort wird Platz gemacht für Neues.

Penzlin. In der Großen Straße von Penzlin dreht der Baukran seine Runden. Das im Vorjahr von einen privaten Investor begonnene Wohn- und Geschäftshaus, das am Standort des ehemaligen Schleckermarktes entsteht, soll nach Aussage von Bürgermeister Sven Flechner zum Sommer 2018 fertiggestellt werden.
Ein weiterer Kran komme voraussichtlich in dieser Straße, die zur Hauptmagistrale in der Innenstadt gehört, ebenfalls in diesem Jahr zum Einsatz. Denn mit dem Rückbau der Wohnblöcke in der Großen Straße 5-10 wird Baufreiheit geschaffen für das neue Wohnquartier Große Straße/Hirtenstraße, für das die Stadt bereits seit 2011 die Planungen fortschreibt. Tragen diese Blöcke doch nicht zum typischen Altstadtflair Penzlins bei. Mit Reihen- und Stadthäusern soll dort wieder eine geschlossene Bebauung erzielt werden, wie es sie in der Historie schon gab.
An den Wohnblöcken, die in den 70er Jahren entstanden, wurden darum in den vergangenen Jahren schon keine grundlegenden Sanierungen mehr vorgenommen. Jetzt stehen die Häuser leer, so dass die Wohnungsgesellschaft und die Neuwoba den Rückbau der Häuser für das zweite Halbjahr 2018 auf dem Plan haben. „Das führt natürlich dazu, dass wir uns noch aktiver um die Umgestaltung und Neubebauung des Quartiers bemühen müssen”, sieht der Verwaltungsleiter die Stadt in der Pflicht.
Eingeordnet in die künftige Bebauung wird das Seniorenwohnhaus in der Großen Straße 4 mit Tagespflege und Begegnungsstätte. Die Stadt geht mit ihren Plänen 2018 in das dritte und entscheidende Vorbereitungsjahr. Der Bau soll im Haushalt dieses Jahres seinen festen Platz erhalten. „Gegenwärtig laufen Gespräche zur Finanzierung des Vorhabens. Inzwischen liegen die geschätzten Kosten allerdings bei knapp fünf Millionen Euro. Mit einem Baubeginn rechnen wir nicht vor 2019”, teilte der Bürgermeister während des Jahresempfangs der Stadt mit.
Noch beherbergt das Haus in der großen Straße 4 Stadtbibliothek, kommunales Archiv sowie Touristinformation. Mit Fertigstellung des Voß-Hauses ziehen diese Einrichtungen zum Markt um.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

16.01.2018 
Quelle: Nordkurier 

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