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20.07.2016

Der Mittwoch steht im Zeichen des Knotens

Einmal pro Woche treffen sich die Knüttfrugens. Doch ihr „Geheim“-Wissen behal-ten sie nicht für sich. Und sie sorgen für Hingucker.

nkershagen. Heute werden im Gutshaus von Friedrichsfelde wieder die Stricknadeln gekreuzt. Die acht gestandenen Knüttfrugens nehmen sich Handarbeiten aller Art vor. Wissbegierig mit in der Runde sitzen die Schülerinnen Nele Bremer, Leni Kühl und Ellen Will. Von den geübten Frauen aus den umliegenden Dörfern schaut sich das junge Trio die Fertigkeiten im Stricken, Häkeln, Nähen, Basteln ab. Leni hatte schon ein wenig von ihrer Oma gelernt. Doch hier sitzt sie nun und nimmt unter den Augen der Knüttfrugens die Maschen für ihre ersten eigenen Socken auf.
Neben ihrem Mittwochs-Treff im Gutshaus bringen die Frauen auch dem Handarbeitsnachwuchs in der Möllenhagener Kita die Grundlagen der Handarbeitskunst bei. „Dort sind es zehn Kinder, darunter auch ein paar Jungs“, freuen sich die Knüttfrugens, die auch schon die Gemeindefahne und Standarten für die Feuerwehren gefertigt haben.
Ihr nächster Hingucker: Beim großen „Griechischen Fest“ am Sonnabend im Ankershagener Heinrich-Schliemann-Museum werden sie ihre großen und kleinen Werke und ihr ganzes Repertoire an Kunsthandwerk präsentieren. Natürlich in ihren selbstgefertigten Trachten, die wie aus Schliemanns Zeiten anzuschauen sind.

20.07.2016 
Quelle: Nordkurier 

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