Hilfsnavigation

Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
Logo natürlich Mecklenburgische Seenplatte
11.11.2015

Der Poppenspäler von der Wilhelmshöhe

Seit 1992 hat Puppenspieler Stephan Rätsch sein „Laboratorium“ in Passentin. Der Künstler begab sich damals in die Freiberuflichkeit und fand im Dorf längst ein Zuhause. Und was er für seine Kunst braucht, fand er in der Schäferlehre.

Passentin. Anfangs, so erinnert Rätsch sich, tourte er „mit Traktor und Theaterwagen als ,Theater Schneckenreiter‘ in schneller Langsamkeit und langsamer Schnelligkeit.“ Heute aber ist er meist mit dem Automobil unterwegs an beinahe jedem Ort, der für eine Aufführung taugt – eine Wiese, eine Werkstatt, ein Wohnzimmer, Galerien, Museen oder gern auch eine Theaterbühne.„Ich erzähle Geschichten nah am Leben – weit weg von Gut und Böse und anderen Klischees“, beschreibt er seine Arbeit. Dazu benutze er Märchen und Geschichten aus aller Welt, in freiem Schauspiel mit Puppen, Fundstücken und Apparaturen. Studiert hat Rätsch seine Kunst des Animationstheaters an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. „Geduld und Beobachtung habe ich in der Schäferlehre erfahren und mein bildnerisches Talent in meinem Bildhauerelternhaus mitbekommen“, sagt er. Seine Mutter, die Bildhauerin Dorothee Rätsch, hat Haus und Atelier gleich gegenüber.
Erleben kann man den Puppenspieler zum Beispiel beim Eröffnungsfest der Wald-Kita im Ort am 14. November. Am 28. November um 10.30 Uhr gastiert er mit „Hans im Glück“ im Vorpommerschen Landesmuseum Greifswald beim „Advent am Grauen Kloster“. Am Nachmittag ist er gegen 14 Uhr im Hotel Mallin mit „Der Drache mit dem Kaffeekrug“ zu erleben. Am Nikolaustag ist Stephan Rätsch um 17 Uhr mit geputzten Stiefeln im Gourmethof in Below zu sehen – mit dem neuen Stück „Der letzte Lindwurm“.

11.11.2015 
Quelle: Nordkurier 

Kontakt

Stadt Penzlin
Der Bürgermeister
Warener Chaussee 55a
17217 Penzlin

Telefon +49 3962 2551-0
Fax +49 3962 2551-52
f.colberg@penzlin.de