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14.07.2016

Der Spielradius wächst über Dorfgrenze hinaus

Aus einer Idee ist längst ein Auftrag geworden. Mit selbst gefertigten Holzteilen laden Schüler aus Möllenhagen ältere Menschen zum Spielen ein. Auch Penzliner Senioren können sich über Geschenke der Projektgruppe freuen. Und die wird immer größer.

Möllenhagen. Schon längst über die Dorfgrenze hinaus haben sich Schüler der Regionalen Schule „Heinrich Schliemann“ in Möllenhagen einen Namen gemacht. Denn mit ihren selbst gefertigten Spielen sorgen sie auch für Freude in Penzlin. Kamen dort bisher die Besucher der Awo-Tagespflege in den Genuss der Seniorentrainingsspiele, so gibt es nun auch Freude in der Diakoniestation.
Acht Senioren und deren Betreuerinnen statteten der Holzwerkstatt in der Möllenhagener Schule einen Besuch ab, so Projektleiter Hans-Joachim Behne. Denn hier bauen Schüler der 5. und 6. Klasse knifflige Dinge, die zur Fitness im Alter beitragen sollen, Feinmotorik, Geschicklichkeit und Ausdauer fördern helfen. „Tipps dazu gibt es immer wieder von den Mitarbeitern der benachbarten Awo-Tagespflege, denen wir schon mehrmals Geschenke zukommen ließen. Und die Macher setzen sich dabei mit den älteren Menschen an den Tisch und erklären ihnen beim Spiel Puzzle und Würfelspiele“, berichtet der Projektleiter, der als ehemaliger Lehrer der Schule schon seit drei Jahren zur kreativen Holzgestaltung einlädt.
Zurück zu den Senioren der Diakoniestation Penzlin. Bevor sie die Holzwerkstatt in Möllenhagen besichtigten, wurden sie in der Aula der Schule mit Akkordeonklängen von zwei Musikschülern empfangen. Danach führte Schulsozialarbeiterin Ulrike Stolschewski durch das Haus. „Die Senioren, die noch auf Schiefertafeln geschrieben haben, staunten nicht schlecht über die modernen Fachkabinette mit besten Ausbildungsmöglichkeiten“, sagt Hans-Joachim Behne. Danach starteten die Spielrunden, für die sechs neue Lege- und Steckspiele zum Einsatz kamen. Sie wurden von den Schülern speziell für die Penzliner Besucher angefertigt und gingen als Geschenk mit auf die Heimreise nach Punschendörp.
Inzwischen fanden weitere Spielrunden in der Tagespflege in Möllenhagen und in Penzlin statt. „Unser Dank gilt der Jost-Reinhold-Stiftung, die unser Projekt ermöglicht. Auch im neuen Schuljahr treffen wir uns regelmäßig in der Holzwerkstatt der Schule. Aufgrund des Zuspruchs werden wir die Schüler dann wohl in zwei Gruppen aufteilen“, wagt der Projektleiter einen Blick voraus.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

14.07.2016 
Quelle: Nordkurier 

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