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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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17.07.2013

Die Jubilarin lädt zu feuchtem Vergnügen und Knall-Effekt

Das große Planschen in Penzlin. Mit dem Sommerfest am Stadtsee soll eine alte Tradition im Jubiläumsjahr wieder aufleben.
Von Carsten Schönebeck

Penzlin. Den Penzlinern ist ja einiges zuzutrauen. Aber über das Wasser laufen? Soll jedenfalls am Sonnabend möglich sein. Mit riesigen Plastikschuhen. Wenn da mal kein Bauchklatscher programmiert ist.
Und auch wenn die Plansch-Pantoffeln noch nicht angekommen sind: Im Büro von Manja Ehlert stapelt sich bereits das Equipment. Lächelnd sitzt die Koordinatorin der 750-Jahr-Feier zwischen Luftballons, Schildern, Wimpeln und Requisiten. „Eigentlich ist alles in trockenen Tüchern“, sagt sie. Musik, Karussell, Essen und Getränke – alles sei geordert.
Vor ihr liegt eine Karte des Stadtsees. An dessen nördlichen Ufer soll am Samstag das Leben toben. Das Burg- und Stadtfest allein reicht den Penzlinern für ihr Jubeljahr nicht. Also gibt es am Samstag schon ein Sommerfest am See. Die Namenswahl war da nicht ganz einfach. Schließlich wollte man keine Verwechslung mit dem Seefest in Röbel provozieren. Und den alten Namen wollte man nun auch nicht wieder aufnehmen. Denn bereits vor 20 Jahren feierten die Penzliner an ihrem See, allerdings ein Unglücksfest. „Das fand immer an einem Freitag, dem 13., statt“, berichtet Dagmar Kaselitz, Verwaltungsfrau fürs Kulturelle. Ursprünglich als Fest für Nachwuchsmusiker gedacht, entwickelte sich daraus ein Vereinsfest. Doch vor 10 Jahren war Schluss – bis jetzt. Am Sonnabend sollen die Vereine wieder eine besondere Rolle spielen. Die Segelkameradschaft sorgt für das Vormittagsprogramm. Penzliner und ihre Gäste sollen sich im Kutterrudern messen. Zehn Paar starke Arme, den Steuermann stellen die Segler. Anmeldungen sind möglich in der Stadtverwaltung oder am Samstag um 9 Uhr vor Ort. Der Wettbewerb startet um 10 Uhr. Stehen die Sieger am späten Mittag fest, beginnt die eigentliche Party. Schwimmschuhlaufen, Boot- und Karusselfahren, Zuckerwatte schlecken. Auf der Bühne sorgen die Dabeler Müllerburschen mit plattdeutschem Programm für Stimmung. Ab 18.30 Uhr heizen Folkrocker und Pop-Musiker den Penzlinern ein. Der Höhepunkt steht um 23.30 Uhr an. Die Feuerwehr bastelt bereits seit Wochen an einer Wasserlichtshow (der Nordkurier berichtete). Anschließend steigt das Höhenfeuerwerk zum Stadtjubiläum. Dann folgt Party „open end“. Für alle, die älter als 12 Jahre sind, kostet das Fest 7,50 Euro Eintritt.

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c.schoenebeck@nordkurier.de
17.07.2013 
Quelle: Nordkurier 

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