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29.11.2017

Die Retter gehen in die Luft – vor Freude und auch zum Lernen

Junge Leute für das Ehrenamt in der Feuerwehr zu gewinnen, ist den Penzliner Kameraden wichtig. Neben der Ausbildung setzen sie dabei auch auf Freizeit-erlebnisse. Das unterstützt der Bürgermeister auf besondere Weise. Derweil haben auch die alten Hasen noch nicht ausgelernt.

Penzlin. Der Besuch der Trampolin-Arena Flip Out in Rostock wird noch lange für Gesprächsstoff sorgen bei Jungen und Mädchen aus dem Amtsbereich Penzliner Land. „Alle waren total begeistert von diesem Ausflug, der eine Premiere war. Er löste sozusagen die Herbstaktion ab, die jährlich in der Neuen Burg von Penzlin für die Jugendfeuerwehren veranstaltet wurde”, ist von Gemeindewehrführer Uwe Brandt zu erfahren.
55 Kinder und Jugendliche nutzten das Angebot der Feuerwehren aus dem Penzliner Land, die insgesamt in ihren Reihen auf 104 Nachwuchskräfte verweisen können. Neben Eigenmitteln flossen in diese Wochenendaktion auch Gelder von Bürgermeister Sven Flechner ein, die von der Feier anlässlich seines 50. Geburtstages im Dezember vorigen Jahres stammten.
Erfreut kann Uwe Brandt auch von einer erfolgreich abgeschlossenen Truppmannausbildung berichten, die vor wenigen Wochen ihr Ende fand. Neun Kameraden widmeten sich innerhalb von 70 Stunden in ihrer Freizeit der Grundausbildung im Brandschutz. Während theoretische Fragen vor Ort im Penzliner Gerätehaus erörtert wurden, ging es zur praktischen Grundausbildung zur feuerwehrtechnischen Zentrale nach Neuendorf. Dort standen das Ableinen und das Arbeiten mit Leitern für die Brandbekämpfung auf der Tagesordnung.
„Nach dem Absolvieren der ersten Etappe steht für die neun Kameraden ein zweiter Teil bevor. So haben sie noch 80 Stunden Ausbildung in ihrer eigenen Wehr zu leisten”, gibt Uwe Brandt einen Ausblick auf die nächsten Monate.
Als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Groß Vielen hofft er, dass 2018 die Finanzierung für das neue Gerätehaus möglich wird. Mit einem Anbau am Gemeindehaus sollen die Groß Vielener Kameraden ein neues Domizil erhalten. Mit dem Abholzen von Bäumen wurde bereits Baufreiheit geschaffen. Hoffnungsvoll schauen auch die Marihner Kameraden auf das neue Jahr. Sollen sie doch ein neues Löschfahrzeug bekommen.
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m.jacobs@nordkurier.de

29.11.2017 
Quelle: Nordkurier 

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