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15.12.2016

Die letzten gelben Retter sind jetzt in Weiß unterwegs

Bei der DRK-Rettungswache Marihn gab es Willkommen und Abschied. Das Team hat eine kleine Besonderheit in der Müritzregion verloren.

Marihn. Der letzte gelbe Rettungswagen ist nun aus dem Straßenbild der Müritzregion verschwunden. Der RTW RK 6/83/01, der in der DRK-Rettungswache Marihn seine Station hatte, wurde nach fünf Jahren planmäßig gegen ein neues Fahrzeug ausgetauscht. Nicht mehr in Eurogelb lackiert, sondern in Reinweiß mit leuchtender Beklebung und auffälligen Landkreis-Konturen wird das neue Auto in Zukunft für die Notfallrettung in der östlichen Müritzregion eingesetzt.
„Gut 900 Einsätze fahren wir pro Jahr“, erklärt Rainer Dwornik. Für den Wachleiter wird es nach fast vier Jahrzehnten Dienstzeit der letzte Fahrzeugwechsel beim Rettungsdienst werden. „Ich habe am 2. Juni 1980 meinen ersten Einsatz in Penzlin gefahren“, erinnert sich der Rettungsassistent. Dort war über viele Jahre die Schnelle Medizinische Hilfe (SMH) und später ein Rettungswagen stationiert. Mit der Umstrukturierung der Ausrückebereiche zog die Rettungswache später nach Möllenhagen und ist seit dem Herbst 2006 in Marihn heimisch geworden.
„Zu unserem Ausrückebereich zählen nicht nur die Stadt Penzlin und das Penzliner Land, sondern auch in der zweiten Alarmierungsfolge das Heilbad Waren, die Kreisstadt Neubrandenburg und die Luisenstadt Neustrelitz“, so Rainer Dwornik. In der DRK-Rettungswache Marihn arbeiten acht Notfallsanitäter und Rettungsassistenten, die täglich 24 Stunden einsatzbereit sind. Marihn ist eine von 13 Rettungswachen, die der DRK-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte betreibt.

15.12.2016 
Quelle: Nordkurier 

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