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11.12.2017

Die neuen Büdner ziehen ein

In der Büdnerei Lehsten wird sich so manches ändern. Dort gibt es jetzt neue Besitzer, die für das Gebäude-Ensemble viele Ideen haben. Davon sollen Touristen und Einwohner profitieren. Aber wohl erst ab 2019.

Lehsten. Für die Büdnerei Lehsten wird nun ein neues Kapital aufgeschlagen: Die langjährigen Eigentümer Brunhilde und Hans Schmalisch verabschiedeten sich am zweiten Advent auf dem Weihnachtsmarkt offiziell von dem Ort. Zugleich haben sie den Gebäudekomplex übergeben. Ab 1. Januar sind das Schauspielerpaar Aljoscha Stadelmann und Johanna Bantzer sowie das Paar Schauspielerin Sarah Franke und Regisseur Alexander Eisenach die neuen Büdner.
„Wir feiern dieses Jahr schon Weihnachten in der Büdnerei“, sagt Johanna Bantzer. „Dann könnten wir hier gleich den Film von Aljoscha schauen“, ergänzt Sarah Franke und lacht. Stadelmann spielt in der Krimi-Reihe „Harter Brocken“ den Kommissar Frank Koops. Am 25. Dezember wird der dritte Teil ausgestrahlt.
Die Vier haben viel vor mit der Büdnerei. Allerdings sei es nicht möglich, im Jahr 2018 gleich alles umzusetzen. „Es ist ein Übergangsjahr“, sagt Franke. Wir wollen den Ort erst kennen lernen, bevor wir einige Änderungen vornehmen. Sie bräuchten auch etwas Zeit, bevor es 2019 eine richtige Eröffnung gebe, so Bantzer.
„Unser großes Interesse ist, in einem Ort für Künstler zu sein, aber auch im Tourismusbereich offen für Familien“, sagt Bantzer. So wollen sie Angebote schaffen, die gleichermaßen hier und überregional für Familien interessant seien. Zudem wollen sie sich auch auf der kulturellen Ebene mehr und mehr einbringen, beispielsweise Workshops und Veranstaltungen anbieten, so Eisenach.
Bereits 2018 sollen Testballons gestartet werden, um dann ein Programm festzurren zu können. Das Quartett plant beispielsweise, einen Jugendworkshop zum „Kreatives Drehbuch-Schreiben“ anzubieten, so Franke. Sie war im Dezember 2016 im Internet auf die Büdnerei gestoßen und hatte dann den anderen davon erzählt. Im Oktober wurde schließlich der Kaufvertrag unterzeichnet.
Wichtig ist ihr und den drei Freunden auch, kreativen Leuten einen Ort zum Proben zur Verfügung zu stellen. „Wir kennen viele Leute, die es nicht leicht haben, einen Probenraum zu finden“, erläutert Franke. Man stelle die Räumlichkeiten zur Verfügung und die Gäste schenken dem Ort eine Vorstellung, so das Vorhaben. „Es gibt die Idee, dass Künstler aus ihrem ,Berlin-Zusammenhang‘ herauskommen und hier wieder anderen Künstlern begegnen“, schildert Stadelmann.
Fest stehe, dass bekannte Sachen wie der Weihnachts- oder ein Ostermarkt bestehen bleiben, so Bantzer. Auch Touristen dürfen weiterhin in den Ferienwohnungen nächtigen. Es können wie gewohnt Familienfeste oder Geburtstage gefeiert werden. „Es sind schon fünf Hochzeiten angemeldet“, sagt Bantzer. Zudem werde auch der Physiotherapeut vorerst in seinen Räumen bleiben. Und ein Café gebe es ebenfalls weiterhin. Allerdings würden sie es gerne in eine Art Begegnungsraum umwandeln. Zudem solle dort eine kleine Verkaufsecke mit ein paar Lebensmitteln eingerichtet werden. Ein Projekt für die Zukunft sei auch, eine neue Gastronomieküche anzuschaffen. Derzeit gebe es nur ein „Übergangsexemplar“, sagt Bantzer. So seien sie momentan dabei, neue Kontakte in alle Richtungen zu knüpfen.
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n.schuldt@nordkurier.de

11.12.2017 
Quelle: Nordkurier 

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