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26.07.2016

Die „schnelle Eingreiftruppe“ fürs Dorf

Rentner haben immer Zeit – erst recht für ihr Dorf. In Marihn haben sich vier Senioren gefunden, die mit handwerklichem Geschick Feste & Co. unterstützen. Beim Maibaum haben sie gezeigt, was sie können.

Marihn. Auch wenn die Mähdrescher auf den Feldern noch ihre Runden drehen, am 10. September wird in Marihn Erntefest gefeiert. Der Termin steht fest. Und damit wissen vier Senioren aus dem Dorf, dass Arbeit auf sie zukommt. „Ich habe da so eine Truppe, die sehr verlässlich ist“, freut sich Jens Kamin, der Ortsvorsteher ist, und vor der Fusion mit Penzlin als Bürgermeister tätig war. Gemeint sind Rudolf Roß, Manfred Haisch, Werner Dreier und Reinhold Kucel. Sie alle kennen sich noch aus Schultagen und bilden als Senioren nun ein Team, das sich vor allem handwerklich einbringt in den Dorfalltag.
Jüngstes Beispiel ist der Maibaum, der noch immer vor dem Alten Speicher zu finden ist. „Ich hatte das Metallstück mal in Lukow ausgemacht. Dabei kam die Idee, daraus einen wetterfesten Maibaum fürs Dorf zu machen“, erzählt der 68-jährige Rudolf Roß, der einst Landwirt war. Schnell wurden innerhalb der Truppe Absprachen getätigt und schon ging es ans Werkeln. Dafür stellt Manfred Haisch seine Werkstatt zur Verfügung, übernimmt die Aufgaben dann auch gern allein. Er sei ein wenig übergenau, sticheln seine Mitstreiter.
Auch im benachbarten Klein Lukow packten die Männer bei der Ausrichtung des Sportfestes an, stellten Zelte auf und versahen die Banner am Fußballplatz mit neuer Farbe. Oft ergänzen sie sich dabei mit den Frauen des Dorfes, die auch wieder die Erntekrone basteln werden.
Dass sich in Marihn viel getan hat, Jung und Alt hier gern leben, darin sind sich die Männer einig. „Gerade wird wieder ein Haus gebaut, die Eigenheimplätze sind schon knapp“, weiß Reinhold Kucel. Für den Zusammenhalt engagiert sich der Dorfgemeinschaft e.V., der immer Neues zu bieten hat. Das erfahren auch Gäste, die sich gern zu Veranstaltungen im sanierten Speicher einstellen. Dass das auch zum Erntefest so sein wird, da ist sich Rudolf Roß schon jetzt ganz sicher.

26.07.2016 
Quelle: Nordkurier 

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