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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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10.06.2015

Diese Seen können sich sehen lassen

Angebadet haben inzwischen wohl schon viele Leute, die im Penzliner Land zu Hause sind. Die sommerlichen Temperaturen machen es möglich. Ob Salz-, Mühlen- oder Stadtsee – Badestellen gibt es viele. Und die Kommune nimmt einiges Geld in die Hand, um hier viele Bader zu begrüßen.

Penzliner Land. Blaue Flaggen wehen nicht an den Seen im Penzliner Land. Dafür sind sie zu klein und es gibt auch keine Türme für Rettungsschwimmer. Heißt: Baden auf eigene Gefahr. Doch mit der Wasserqualität der großen Seen können sie durchaus mithalten.
Monatlich werden einige Badegewässer vom Gesundheitsamt des Landkreises kontrolliert. Luft- und Wassertemperatur, pH-Wert und Sichttiefe ermittelt. Dazu gehören der Penzliner Stadtsee, der Mühlensee bei Ankershagen, der Zieskensee bei Puchow, der Bornsee bei Bornhof, der Lübkower See bei Penzlin sowie der Salzsee bei Lapitz. „An der Mecklenburger Kleinseenplatte gelegen, hat der Amtsbereich eine Vielzahl von Badegewässern zu bieten. Das wissen auch Auswärtige und nehmen gern bei uns ein kühles Bad“, sagt Penzlins Bürgermeister Sven Flechner und sieht darin einen Pluspunkt für den vom Amt angestrebten Fremdenverkehr.
Auch wenn es keine Rettungsschwimmer gibt, hat die jeweilige Kommune stets einen wachsamen Blick auf diese Erholungsorte. So kümmert sich der Penzliner Stadtbauhof um das Mähen der Liegewiesen, leert Papierkörbe und schüttet hier und da neuen Sand im Strandbereich auf. In der Gemeinde Kuckssee übernimmt dies der Gemeindearbeiter. Und am Mühlensee brachten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in den Bau eines neue Steges ein. Zuverlässiger Partner für den Badebereich am Zahrener See ist der Blau-Kreuz-Verein.
Sehr beliebt bei Familien sei der Strand am Stadtsee in Penzlin weiß Juliane Pommerenke vom Ordnungsamt. Denn hier gebe es Steg, Badeinsel, Spielplatz und sogar eine überdachte Bühne. Mehrere 100 000 Euro investierte Penzlin vor einigen Jahren in die Neugestaltung dieses Areals. „Einen Spielplatz gibt es aber auch in Werder. Hier wurden neben den anfangs vorhandenen zehn Parkplätzen weitere geschaffen“, sagt die Mitarbeiterin der Verwaltung. Seit Jahren findet an diesem Strandabschnitt am Stadtsee in den Sommerferien ein Schwimmkurs statt, den Bernd Neuendorf von der Regionalschule anbietet. Steganlagen und eine flache Uferstrecke bieten hier beste Bedingungen für die Anfänger. In diesem Jahr findet der Lehrgang an den Wochenenden 11./12. und 18./19. Juli sowie vom 25. bis 29. Juli statt.
„Im Haushalt werden allein für Penzlin jährlich 6500 Euro für die Badestellen eingeplant. Für Kuckssee sind es an die 800 Euro und für Ankershagen 1400 Euro. Das Geld reicht aber nur für Pachten, Versicherungen, Reparaturen und den Betrieb von mobilen Toiletten“, kommt Sven Flechner auf anfallende Kosten zu sprechen. Darin seien noch nicht die Arbeiten der Mitarbeiter des Stadtbauhofes enthalten.
Rentiert haben sich nach Meinung des Verwaltungschefs die zahlreichen Investitionen in puncto Umweltschutz, Abwasserentsorgung und Kanalisation, die auf jeden Fall auch zur Wasserqualität der Seen beitragen.


Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

10.06.2015 
Quelle: Nordkurier 

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