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12.01.2017

Diese Zwei mischen in Penzlin ordentlich mit

Gleich zwei Neubrandenburgern wurde Ehre zuteil beim Jahresempfang in Penzlin. Bringt der Eine die Punschendörper seit Jahren sportlich auf Vordermann, strapaziert der Andere ihre Lachmuskeln.

Penzlin. Wieder einmal 300 Läufer an den Start zu bringen, das ist weiterhin ein Wunsch von Ortwin Kowalzik vom Hochschulsportverein Neubrandenburg. Er hob im Jahre 2000 zusammen mit Penzlinern und Burg Stargardern den Burgenlauf aus der Taufe, der schon einzigartig ist in der Region. Auf einer Strecke von 23,9 Kilometern geht es von Burg zu Burg.
Und diese Tour hat es mit ihren Steigungen in sich, ist selbst für erfahrene Läufer ein harter Kanten. Start und Ziel und wechseln sich jedes Jahr ab. So ging es im vergangenen Jahr von Penzlin nach Burg Stargard. In diesem Jahr wird Punschendörp dann wieder Zieleinlauf sein. Eingebettet ist dieser sportliche Wettkampf stets in den Reigen der Burgfeste beider Städte. Der 17. Lauf findet in diesem Jahr am 6. August statt. Und Ortwin Kowalzik ist längt schon wieder am Organisieren.
Für sein sportliches Engagement, das auch die freundschaftlichen Bande zwischen Penzlin und Burg Stargard in den vergangenen Jahren beförderte, wurde ihm in Punschendörp Ehre zuteil. So zeichneten ihn Bürgermeister Sven Flechner und Stadtpräsident Michael Baaß während des Jahresempfangs mit einer Ehrenmedaille, Urkunde und Blumen aus. „Ich freue mich über diese Auszeichnung, möchte mich aber auch bei allen Helfern bedanken. So sichern Vertreter vom Penzliner Sportverein und vom VfL Burg Stargard stets die Strecke ab. Dazu kommt das mittelalterliche Flair bei den Siegerehrungen, das uns der jeweilige Burgadel zukommen lässt”, sagte Ortwin Kowalzik, der trotz seiner 78 Jahre noch täglich die Laufschuhe schnürt. Bisher habe sich auch noch keiner der Sportler auf der Strecke verlaufen. Nur einmal seien zwei Läuferinnen beim Plaudern vom Weg abgekommen, steuerte er eine Episode bei.
Ein weiterer Neubrandenburger zog während des Jahresempfangs die Aufmerksamkeit auf sich. Sein schauspielerisches und komödiantisches Talent prädestinieren ihn für eine der Hauptrollen an der Rittertafel beim jährlichen Burgfest in Penzlin. Angefangen hat Gunar Mühle Mitte der 90er Jahre dort mal als Bettler. Belagerte das Eingangstor und lockte den Leuten das Geld aus der Tasche. Doch längst hat er sich zum Hofnarren qualifiziert.
„Keiner kann sich besser beim Grafen Gerhard einschleimen als er”, charakterisierte Kastellan Michael etwas überspitzt seinen Mitspieler, der das Publikum ständig um Handgeklapper bittet. Denn Beifall muss schon sein. Die Penzliner sind froh, Gunar Mühle in ihren Reihen zu haben, der zudem Mitglied der Niederdeutschen Bühne in Neubrandenburg ist. Seit 2005 wirkt er zudem im Förderverein Alte Burg mit. Das Dankeschön beim Jahresempfang war also mehr als überfällig.
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m.jacobs@nordkurier.de

12.01.2017 
Quelle: Nordkurier 

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