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03.02.2018

Dorfleben lockt neue Einwohner an

Angesichts der klammen Haushaltskasse werden in der Gemeinde Kuckssee seit Jahren nur kleine Brötchen gebacken. Dennoch geht es von Jahr zu Jahr voran. Dass die Leute sich hier wohlfühlen, zeigt sich auch im Einwohnerzuwachs.

Kuckssee. Ob Puchow, Lapitz oder Krukow – die kleinen Dörfer sind als Wohnstandorte beliebt. Verzeichnet Bürgermeister Norbert Böttcher für die Gemeinde Kuckssee doch einen Einwohnerzuwachs. „Gab es 2014 bei uns 504 Einwohner, so sind es inzwischen 41 Leute mehr”, informierte er während der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend in Lapitz.
Dabei gehe besonders in Lapitz die Kurve nach oben. Denn hier gibt es inzwischen ein Plus von 23 Bürgern. 102 Kinder unter 14 Jahren in der Kommune zu haben, auch das sei bemerkenswert und gebe Hoffnung für die künftige Enwicklung. „Es ist eben reizvoll, auf dem Lande zu leben. Die soziale Einbindung stimmt bei uns. Mit Neubrandenburg haben wir eine größere Stadt vor der Tür. Zudem gibt es inzwischen bessere Möglichkeiten, einen Job in der Region zu finden”, sagte der Bürgermeister.
Abgehakt werden konnte auf der Vorhabenliste inzwischen der Abriss des alten Stallgebäudes in Lapitz. Hier ist Platz für neue Eigenheime geschaffen worden. Saniert werden soll die Straße zur Schmiede, deren Pflaster sich inzwischen mächtig ausgefahren zeigt.
Mit der Nachbargemeinde Mölln wird eine Planung zum Ausbau der Straße zwischen Lapitz und Wrodow vorbereitet, kommt Norbert Böttcher auf weitere Punkte der Prioritätenliste zu sprechen. Geklärt werden müsse allerdings noch die Finanzierung des Radweges ab Krukow bis zur bereits fertigen Radlerpiste am Alten Bahndamm bei Penzlin.
Gedenken an verstorbenen Gemeindevertreter
Während der Gemeindevertretersitzung gedachten die Abgeordneten mit einer Schweigeminute ihres Mitstreiters Thomas Bünger, der ganz plötzlich mit 41 Jahren verstorben war. Als stellvertretender Bürgermeister kümmerte er sich besonders um die Belange seines Heimatdorfes Puchow. Wird dort doch momentan das ehemalige Domizil der Feuerwehr zu einem Gemeindehaus umgebaut, das gerade auch Kindern und Jugendlichen neue Freizeitmöglichkeiten bieten soll.
„Da es keinen Nachrücker für Thomas Bünger gibt, wollen wir engagierte Puchower für die Arbeit in der Kommunalpolitik gewinnen. Auch wenn sie kein Stimmrecht in der Gemeindevertretung haben, könnten sie für uns Mittler zu den Einwohnern in diesem Ortsteil sein”, so Norbert Böttcher. Zur Kommunalwahl 2019 werden die Karten dann neu gemischt. Mit der Verabschiedung des Etats für 2018 und der beschlossenen Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes seien wichtige Weichen für das weitere Vorankommen der Gemeinde gestellt worden, sagt Bürgermeister Böttcher.

03.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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