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11.04.2013

Drei Bewerber, ein Amt

Möllenhagen. Am kommenden Sonntag wählt Möllenhagen einen neuen Bürgermeister. Drei Kandidaten stellen sich dem Votum der Einwohner (der Nordkurier berichtete).
Für Kurzentschlossene geben Anke Both, Hans-Peter Wenzel und Thomas Diener (CDU) hier noch mal einen Überblick zu ihren Vorstellungen für das Amt. Schulstandort, Feuerwehr und die schiefe Haushaltslage der Gemeinde – alle drei Amtsbewerber plagen ganz ähnliche Sorgen.
Vier Fragen haben uns die Kandidaten in dieser Woche schriftlich beantwortet.
  1. Warum sollen die Möllenhagener gerade Sie am kommenden Sonntag zur Bürgermeisterin beziehungsweise zum Bürgermeister wählen?
  2. Und warum wollen Sie eigentlich Bürgermeister beziehungsweise Bürgermeisterin werden?
  3. Die finanzielle Zukunft sieht auch für die Gemeinde Möllenhagen nicht rosig aus. Woher soll in Zukunft das Geld kommen?
  4. Sie erhalten 100 000 Euro geschenkt, zur Verwendung in der Gemeinde. Was würden Sie mit dem Geld anstellen?
cs

Unabhängigkeit als Trumpf

Anke Both will mit dem Thema Schule punkten.
  1. Weil ich an dieses Amt völlig unvoreingenommen treten würde und ich an keine Partei gebunden bin.

  2. Der mensch wächst mit den Herausforderungen. Ich würde mich einsetzen, um den Zusammenhalt der Gemeinde mit den Bürgern voranzubringen und dafür, dass die Ortsteile der Gemeinde lebenswert bleiben. Damit auch übermorgen noch eine Infrastruktur vorhanden ist, die das Leben in unseren Gemeinden lebenswert macht.

  3. In keiner Gemeinde sieht es rosig aus. Da kann man hinschauen, wo man möchte. Das Geld wird auch weiterhin vom Land kommen, nur die Mittel werden für alle geringer ausfallen und somit wird es darauf ankommen, mit den vorhandenen Mitteln eine ausgeglichene Haushaltspolitik zu betreiben.

  4. Ein schöner Traum! Ein Teil würde in die Sanierung der Schule fließen, denn Schule soll Spaß machen und Schüler wie Lehrer sollen sich wohl fühlen! Bei den Spielplätzen besteht auch Handlungsbedarf! Die Feuerwehr würde einen Teil bekommen. ich glaube, die Kameraden wissen, wofür sie es ausgeben würden! Und falls noch etwas übrig wäre, ließen sich noch einige Grünanlagen umgestalten!

Die Rolle der Gemeinde stärken

Heinz-Peter Wenzel lebt seit 40 Jahren im Ort.
  1. Weil ich ehrliche und bodenständige Kommunalpolitik für die Bürger und die Unternehmen der Gemeinde Möllenhagen mit ihren Ortsteilen machen werde. Und weil ich gemeinsam mit den Bürgern und den Gemeindevertretern etwas für unsere Gemeinde erreichen möchte, denn nur wir, als eine Einheit, können hier etwas bewegen.

  2. Weil ich als Vorruheständler die Zeit habe. Ich kenne das Territorium und die Bürger aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Durch meine berufliche Tätigkeit und die Zeit als Abgeordneter in der Gemeindevertretung besitze ich die nötige Erfahrung in der Kommunalpolitik.

  3. Ich will uns stark machen, gegenüber dem Amt Penzlin, um die sehr hohe Amtsumlage auf das übliche Maß zu reduzieren. Des weiteren will ich ein gutes Verhältnis zu den ortsansässigen Unternehmern auf- und ausbauen und Kontakte der gewählten Gemeindevertreter nutzen.

  4. Gemeinsam mit den Gemeindevertretern würden wir beraten, wie wir folgende Bereiche unterstützen: Kinder- und Jugendarbeit, Vereine und Feuerwehren, Seniorenbetreuung.

Keine Angst vor noch mehr Arbeit

Thomas Diener kandidiert für die CDU.
  1. Durch meine Tätigkeit als stellvertretender Bürgermeister und als Amtsvorsteher Penzliner Land kann ich auf viel Erfahrung und Kontakte in der Kreis- und Landespolitik sowie der Verwaltung zurückgreifen.
  2. Ich möchte aktiv mithelfen, die Probleme der Gemeinde, wie den Erhalt des Schulstandortes, die Förderung der Feuerwehren und Vereine sowie der Gewerbetreibenden, zu lösen. Besonders wichtig ist dafür die Gestaltung des Haushaltes.
  3. Der Haushaltsentwurf für 2013 weist Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Mio. Euro aus und Teilausgaben nur für Amtsumlage, Kreisumlage und Rückführung an das Land in Höhe von 2,5 Mio. Euro. Nur eine Reform der kommunalen Finanzstruktur auf politischer Ebene kann eine grundsätzliche Verbesserung bringen. Alles andere wäre nur Makulatur.
  4. Das Geld würde in einen Sonderfonds für freiwillige Aufgaben fließen. Hierzu würden unter anderem die Förderung der Jugend- und Schulsozialarbeit, die Senkung der Nutzungsgebühren für die Turnhalle und die Begegnungsstätten, zählen. Denkbar wäre auch die Finanzierung besonderer Projekte von Vereinen vor Ort.
11.04.2013 
Quelle: Nordkurier 

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