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22.03.2014

Endlich: Alt Rehse baut Feuerwehrhaus

Im Dorf ist man guter Dinge, eine bis zum Sommer gesetzte Galgenfrist auch einhalten zu können.


ALT REHSE. „Seit vielen Jahren
fiebern wir diesem Tag entgegen“,
freute sich am Freitag
Penzlins Bürgermeister Sven
Flechner über die Grundsteinlegung
in Alt Rehse.
Bereits zum traditionellen
Lindenblütenfest im Juni soll
hier das lang ersehnte Gerätehaus
der Ortsfeuerwehr
seinen Platz haben. Dass dies
höchste Zeit wird, darüber
bestand bei den Anwesenden
kein Zweifel.
„Viel zu klein ist unsere
derzeitige Unterkunft, die
1985 für einen kleinen Spritzenanhänger
(TSA) gebaut
wurde“, so Ortswehrführer
Michel Dusek. „Wenn sich
unsere 20 aktiven Mitglieder
umkleiden wollen, muss erst
das Fahrzeug raus“, erklärte
der Oberbrandmeister. Und
auch die Feuerwehrunfallkasse
(FUK) wollte diesen
gefährlichen Zustand nicht
mehr hinnehmen und setzte
eine Galgenfrist bis zum
kommenden Sommer. „Dies
können wir einhalten“, ist
sich Bürgermeister Flechner
sicher und will auch endlich
das versprochene Hochzeitsgeschenk
zur Fusion zwischen Penzlin und Alt Rehse,
eben ein modernes Feuerwehrhaus,
einlösen. Doch
fehlende finanzielle Mittel
ließen die Jahre ins Land ziehen.
„Feuerwehren mit Grundausstattung
werden nicht
mehr durch das Ministerium
gefördert“, erläuterte das
Penzliner Stadtoberhaupt.
Schließlich stand ein Gerätehaus
ohne jeglichen Luxus
auf dem Planungspapier. Ein
Stellplatz für das Fahrzeug,
getrennte Umkleideräume
für Frauen und Männer sowie
Sanitäreinrichtungen
und ein Lagerraum werden
laut Architekt Hendrik Flader
hier ihren Platz finden.
„Auch wenn nicht alle Einwohner
mit der Standortwahl
glücklich sind“, runzelte
Sven Flechner die Stirn.
Dennoch ist dem Großteil
der Alt Rehser Einwohner die
Wichtigkeit ihrer Freiwilligen
Feuerwehr bewusst, denn:
„Statistisch brennt es hier
sehr häufig und die Brandlast
durch die reetgedeckten
Wohnhäuser ist enorm“, resümierte
Sven Flechtner, als
er dann gemeinsam mit den
Anwesenden eine Zeitkapsel
mit historischen Dokumenten
und etwas Kleingeld in
der Grundmauer versenkte.

 

 



22.03.2014 
Quelle: Nordkurier 

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