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19.01.2018

Erste Hürden für Seniorenbeirat gepackt

Die Satzung für den noch zu gründenden Seniorenbeirat steht. Mit der Veröffentlichung des Dokumentes sucht die Stadt Penzlin zugleich Mitstreiter für dieses Ehrenamt.

Penzlin. Hoch schlugen die Wellen, als im Vorjahr in der Stadtvertretung von der Fraktion SPD/Die Linke die Bildung eines Seniorenbeirates für Penzlin vorgeschlagen wurde. Die Diskussion reichte von Ablehnung bis Förderung. Schließlich gab es grünes Licht und die Verwaltung wurde mit dem Erarbeiten einer Satzung beauftragt. Nachdem mit diesem Papier wieder neues Pulver in die Flammen gestreut wurde, gab es schließlich in der Septembersitzung des Stadtparlaments eine Stimmenmehrheit für das Dokument. Was ist nun daraus geworden?
„Jede Satzung muss bei der unteren Rechtsaufsichtsbehörde des Kreises vorgelegt werden. Das Dokument kam im Dezember mit kleinen Änderungen zurück. Wir planen, die Satzung in der Februar-Ausgabe unseres Amtsblattes zu veröffentlichen”, sagte Bürgermeister Sven Flechner. Gleichfalls solle damit der Aufruf an interessierte ältere Bürger erfolgen, sich in der Stadtverwaltung für die Mitarbeit im Beirat zu bewerben.
Laut Satzung soll er nicht mehr als elf Mitglieder zählen. Die Vorschläge werden im Ausschuss für Schule und Kultur geprüft und dann den Stadtvertretern vorgelegt. Darüber informierte der Verwaltungschef am Dienstag die Mitglieder der Seniorengruppe des Penzliner Kulturvereins, die sich zu ihrer Jahresversammlung in der Neuen Burg trafen.
Dass es mit dem Beirat in diesem Jahr voran gehen solle, darüber freut sich besonders der Vorstandsvorsitzende Hartmut Kindermann, der sich für das Mitspracherecht der älteren Generation stark macht. „Das Resultat hat uns recht gegeben und den Zweiflern eine Lehre erteilt. Wir haben auch Anteil daran, dass die Senioren mit ins Boot der Stadtpolitik geholt wurden”, sagte er stolz.
Mit der Bildung des Seniorenbeirats werde es möglich, neue Wege zu beschreiten. Einrichtungen und Vereine könnten sich besser abstimmen, eine ausgewogenere flächendeckende Politik zugunsten der älteren Einwohner zu betreiben. Hartmut Kindermann hofft zudem, dass die Hinweise Älterer bei bevorstehenden Bauvorhaben mit gehört werden. Einen Schwerpunkt werde dabei die geplante Seniorenwohnanlage in der Großen Straße 4 bilden. Wohlwollend nahmen die Mitglieder der Seniorengruppe die Einladung des Bürgermeisters entgegen, sich nach der Fertigstellung des Voß-Hauses eventuell auch in den Betrieb des Literaturhauses mit einzubringen.
Vor einem Jahr gab es im Land das Aus für Seniorengruppen des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen. Die Penzliner nahmen daraufhin das Angebot von Dagmar Kaselitz an und traten in den Kulturverein als eigenständige Truppe ein. „Damals waren wir 40, heute sind wir schon 60 Mitglieder”, verkündete Hartmut Kindermann auf der Jahressitzung. Neu aufgenommen in die Gruppe wurden an diesem Tag Ingrid und Fritz Roß aus Marihn.

19.01.2018 
Quelle: Nordkurier 

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