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22.12.2017

Feste Decke für Penzliner Lindenweg längst überfällig

Der Lindenweg in Penzlin könnte eine nächste Baustelle in der Stadt werden. Völlig unbefestigt nervt er viele Anlieger und kostet viel Kraft und Geld im Unterhalt.

Penzlin. Das letzte Wort haben die Stadtvertreter. Mit dieser Information verließen die Anwohner des Lindenweges die Einwohnerversammlung im Penzliner Amtshaus. Die unbefestigte Straße im Wohngebiet Döring soll endlich ausgebaut werden. Mondlandschaften dieser Art seien nach Meinung von Bürgermeister Sven Flechner nicht mehr zeitgemäß und passen nicht ins Stadbild. Während die dort wohnenden Bürger entsprechend der jeweiligen Jahreszeit mit riesigen Pfützen oder mit Staubbelästigung zu tun haben, steigt für den Stadtbauhof der Unterhaltungsaufwand. Bereits während der Sitzung des Stadtentwicklungsschusses im Oktober stellte ein Neubrandenburger Planungsbüro eine erste Entwurfsplanung vor. Während der Anliegerversammlung informierte nun auch der Müritz-Wasser-/Abwasserzweckverband über seinen Anteil am Ausbau des Lindenweges. Sind doch auch neue Versorgungsleitungen in die Erde zu bringen.
Die ungebundene Wegedecke soll auf einer Länge von 125 Metern in Betonsteinpflaster ausgebaut werden. Hier Asphalt aufzubringen, wurde von der Stadt verworfen. „Bei Leitungsverlegungen, wie es sie momentan an vielen Standorten gibt, müssen Aufbrüche gemacht werden. Eine gepflasterte Straße lässt sich danach besser schließen. Eine durchtrennte Asphaltdecke sieht immer mangelhaft aus”, gibt der Bürgermeister zu verstehen. Neue Gehwege und moderne Lampen sind geplant. Die im Entwurf vorgesehenen fünf Winterlinden werden von den Anwohnern abgelehnt.
Beim Befestigen des Lindenweges kommen Gesamtkosten von 138 000 Euro auf die Stadt zu. Da es keine Fördermittel gibt, müssten 75 Prozent der Finanzierung von den Anwohnern mit getragen werden. „Einsparpotenziale gibt es bei diesem Projekt kaum, es wird nicht billiger. Darum wollen wir die Wintermonate für die Ausschreibung der Arbeiten nutzen”, sagt Flechner.
Schon vor zehn Jahren wurde eine der Stichstraßen auf dem Döring in die Planung aufgenommen. Damals hätte dieser Ausbau rund 80 000 Euro gekostet. Heute würde dieses Geld nicht mehr reichen. Da inzwischen auch der Anteil der Stadt am Bauvorhaben gestiegen sei, müsse für den Haushalt 2018 eine Nachplanung erfolgen. Baubeginn für den Lindenweg könnte durchaus im nächsten Jahr sein. Doch zuvor haben die Stadtvertreter dazu das Sagen.
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22.12.2017 
Quelle: Nordkurier 

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