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20.02.2018

Feuerwehr begeistert schon die Lütten

Es könnte spannend werden bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Möllenhagen. Nach sechs Jahren wird ein neuer Vorstand gewählt. Ortswehrführer Gerhard Hellwig würde sich mittlerweile eine weitere Amtszeit durchaus zutrauen.

Möllenhagen. Er tritt nochmal an. Im Vorjahr gab Gerhard Hellwig bekannt, dass er vielleicht nur noch eine halbe Amtszeit als Leiter der Ortswehr Möllenhagen zur Verfügung stehe. Diese Meinung hat er revidiert und sich erneut um den Chefposten in der Freiwilligen Feuerwehr beworben. Während der Mitgliederversammlung am 24. Februar ab 10 Uhr in der Aula der Regionalen Schule werden die Würfel für den neuen Vorstand fallen, der turnusmäßig alle sechs Jahre gewählt wird.
„Ich leite die Wehr seit 12 Jahren, da packe ich es die nächsten sechs Jahre auch noch”, sagt der 58-Jährige optimistisch, der von Beruf Instandhaltungsmechaniker ist. Ehrenamtlich bei den Rettern aktiv zu sein, Brände zu löschen und Hilfe bei Unfällen zu leisten, das stecke so in ihm drin. Wurde ihm diese Art von Verantwortungsgefühl den Mitmenschen gegenüber doch schon im Elternhaus in Lehsten nahe gebracht. Im kleinen Dorf machte Gerhard Hellwig auch seine ersten Ausbildungsschritte in puncto Brandbekämpfung.
1981 zog er mit der Familie nach Möllenhagen und wurde Mitglied in der Gemeindewehr, die sich mit den Betriebswehren der Ziegelei und des Betonwerkes Rethwisch zusammenschloss. Schließlich trat er die Nachfolge von Wolf Ziemens an. Mit dem neuen Gerätehaus und der guten Technikausstattung wurden die Einsatzbedingungen der Stützpunktwehr bedeutend verbessert. In diesem Jahr soll ein neuer Vorausrüstwagen angeschafft werden.
„Unsere Ortswehr zählt 33 Mitglieder, darunter sind sechs Frauen. Es gibt eine aktive Jugendfeuerwehr und mit Unterstützung der Awo-Kita konnten wir Mädchen und Jungen für unsere Arbeit begeistern, die sich regelmäßig in der Brandschutzgruppe treffen”, kommt Hellwig auf Erreichtes zu sprechen. Ein positiver Umstand sei in Möllenhagen, dass Eltern ihre Kinder in die Reihen der aktiven Kameraden nachziehen. Dazu gehören auch die Hellwigs. Während Ehefrau Harriet sich um die Lütten in der Brandschutzgruppe kümmert, agieren die Söhne Lars und Jan als Gruppenführer bzw. Maschinist. Auch Schwiegertochter Katarina ist mit an Bord.
In diesen Tagen blättert Gerhard Hellwig des öfteren im Dienstbuch der Freiwilligen Feuerwehr. Liefert es doch wichtige Fakten für den Rechenschaftsbericht, den er während der Mitgliederversammlung halten wird. 15 Mal rückten die Kameraden 2017 aus, löschten Brände in Penzlin und leisteten technische Hilfe. „Allein am 5. Oktober hatten wir vier Einsätze, die uns Sturmtier Xavier bescherte. Dabei mussten umgestürzte Bäume von Fahrbahnen geräumt werden”, erinnert er sich und ist froh, dass die Zusammenarbeit mit den Wehren in Lehsten und Kraase gewachsen ist. Nicht immer sei am Tag die Einsatzbereitschaft gewährleistet, da viele außerhalb arbeiten. Da sei es gut, auf die Wehren in der Nachbarschaft zählen zu können.
41 Jahre gehört Gerhard Hellwig inzwischen zum Feuerwehrteam. Ob er auch ohne diese Truppe auskommen könnte? „Ich denke schon, verbringe meine freie Zeit oft im Garten. Zudem koche ich gern”, kommt der Wehrleiter auf seine Hobbys zu sprechen. Zudem freuen sich die drei Enkel über gemeinsame Stunden mit ihrem Opa.

20.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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