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01.09.2016

Flotte Flitzer wühlen den See auf

Kleine Boote sausen am Wochenende über den Penzliner Stadtsee. Dabei erhoffen sich die Modellbauer einen der sieben Wanderpokale, die Bürgermeister Sven Flechner sponsert. Die könnten sich einige Sieger auch dauerhaft ergattern.

Penzlin. Heiß begehrt sind am Wochenende die Wanderpokale von Penzlins Bürgermeister Sven Flechner. Traditionell richtet der Modellbauclub Penzlin (MBC) am 3. und 4. September seinen Wettkampf am Großen Stadtsee aus. „Anmeldungen haben wir bereits aus Görlitz, Leipzig, Dessau, Greifswald und Rügen. Insgesamt werden zum Ausscheid 30 bis 40 Teilnehmer erwartet“, sagt Eric Langel, 1. Vorsitzender des MBC Penzlin. Der Wettbewerb startet am Sonnabend um 9 Uhr und wird sich aufgrund der höheren Teilnehmerzahlen bis in die Abendstunden ziehen. Sonntag flitzen die Boote bis 13 Uhr über die Wasserfläche, für 14 Uhr ist die Siegerehrung geplant.
Sieben verschiedene Klassen gehen an den Start. Erstmals sind auch die Rennboote wieder mit dabei, die letztmalig beim Pokalwettkampf 2008 in die Wertung einbezogen wurden. „Für diese schnellen Flitzer mit einer Geschwindigkeit bis zu 100 Stundenkilometern benötigt man besondere Bedingungen, die wir in diesem Jahr wieder erfüllen können“, meint der Vereinsvorsitzende und sieht darin auch einen Grund dafür, dass sich sehr viel mehr Teilnehmer gemeldet haben. Für die Zuschauer seien die Rennboote ohnehin ein Hingucker. Ansonsten sind es die vorbildgetreuen ferngesteuerten Nachbauten mit Elektro- oder Verbrennungsmotor, die zu Wasser gelassen werden. Sie sind besonders wendig.
„Die Wanderpokale sind schon durch viele Hände gegangen. Daher gibt es jetzt Anwärter, die diese Trophäen für immer mit nach Hause nehmen können“, weiß Eric Langel. Wer dreimal hintereinander mit seinem Boot auf dem Siegertreppchen stand oder fünfmal zu den Besten gehörte, der kann den Pott behalten. Chancen bei den vorbildgetreuen Klassen könnten sich die Freunde vom Modellsportclub Rügen ausrechnen, denn zwei von ihnen holten bereits mehrmals den Preis. „Der Pokal für die kleine Rennklasse F3 steht derzeit in Penzlin und könnte dort vielleicht nach dem Ausscheid auch verbleiben“, hofft der Vorsitzende.
Zehn Leute gehören dem MBC derzeit an. Aus dem steigenden Interesse für Drohnen erhoffen sich die Modellbauer übrigens mehr Aufmerksamkeit für ihr Hobby. Denn schon jetzt zeige sich der Trend, so Eric Langel, dass hinsichtlich dieser neuen Technik viele Nutzer fachsimpeln wollen oder fachlichen Rat suchen.
Und damit kommt der Modelbauclub Penzlin lustigerweise wieder auf seinen Ursprung zurück. Startete er doch in den 60er Jahren einst mit Flugmodellen, die aber oft in den See stürzten. Die Boote waren folgerichtig die Alternative.
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m.jacobs@nordkurier.de

01.09.2016 
Quelle: Nordkurier 

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