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13.02.2013

Griechisches Hilfspaket für Ausstellung

Für eine ständige Voß-Ausstellung fehlen in Penzlin noch die Räume. Bis dahin soll ein griechisches Museum aushelfen.
Penzlin. Andrea Rudolph hat gute Nachrichten zu verkünden. Die Leiterin des Museums „Alte Burg“ in Penzlin befasst sich auch mit den Plänen für eine ständige Ausstellung über den Penzliner Johann Heinrich Voß. Und da kommt Hilfe aus unerwarteter Richtung. Die Griechische Kulturstiftung will der Stadt helfen, sich mit ihrem berühmten Sohn auseinanderzusetzen. Geplant ist eine gemeinsame Ausstellung rund um den bedeutenden Übersetzer griechischer Sagen. „Voß und die Antike“ soll ab 2014 Besucher in die Neue Burg locken. Dabei sollen auch Ausstellungsstücke aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Athen zu sehen sein. Die Initiative für die Zusammenarbeit kam vom Penzliner Mäzen Bernd von Maltzan. Teile dieser Ausstellung sollen der Stadt sogar dauerhaft erhalten bleiben, so Rudolph. Vorwiegend geht es dabei um Abdrücke und Kopien archäologischer Funde. „In Athen wird derzeit eine Liste mit Objekten zusammengestellt, die dafür in Frage kommen“, so Rudolph. Sie hofft dadurch auf neue Impulse für die ständige Ausstellung. Die soll zukünftig in der alten Rektorenvilla am Markt gezeigt werden. Doch für die Sanierung des historischen Gebäudes fehlt der Stadt das Geld. Erst kürzlich hatte das Wirtschaftsministerium finanzielle Hilfe für das Bauprojekt signalisiert.

Von unserem Redaktionsmitglied Carsten Schönebeck

Kontakt zum Autor: c.schoenebeck@nordkurier.de
13.02.2013 
Quelle: Nordkurier 

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