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18.03.2017

Großfeuer: Kripo sucht jetzt Brandstifter

Knapp zwei Wochen nach dem verheerenden Feuer in einem Blockheizkraftwerk in Penzlin hat die Polizei die Ursache ermittelt – und die Schadenshöhe nochmals nach oben korrigiert.

PENZLIN. Die zuständige Kripo in Waren geht bei der Ursache des Feuers von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das teilte die Pressestelle der Polizeiinspekktion Neubrandenburg am Freitagmorgen mit. Ein technischer Defekt beziehungsweise eine Selbstentzündung der gelagerten Holzhackschnitzel könnten ausgeschlossen werden. Bei dem Großfeuer waren in der Nacht zum 6. März ein Blockheizkraftwerk und drei Lagerräume vernichtet worden. Menschen waren bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen. Das Feuer hatte zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt – mehr als 80 Feuerwehrleute waren in der Brandnacht vor Ort. Unmittelbar nach dem Brand waren die Ermittlungsbehörden von einem Schaden in Höhe von einer Million Euro ausgegangen. Am Freitag teilte die Pressestelle der Polizei mit, dass sich der Schaden mittlerweile auf 1,5 Millionen Euro erhöht hat. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Geschehen rund um den Tatort geben können, werden gebeten, sich umgehend bei der Kripo in Waren unter der Telefonnummer 03991/176224 zu melden.

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18.03.2017 
Quelle: Nordkurier 

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