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24.02.2016

Ich bin ein Berliner Werk: Schöner Busfahren in Marihn

Was Farbe so alles bewirken kann! Sprayer hauchten den alten Buswartehäuschen an der B 192 in Marihn neues Leben ein. Sie sind absolute Hingucker. Doch was passiert mit ihnen, wenn bald der Kreuzungsbereich ausgebaut wird? Bleiben sie oder bleiben sie nicht?

Marihn. Kunst am Bau war es wohl nicht. Denn die Bushäuschen an der B 192 bei Marihn waren durchaus schon betagt, als sie einen neuen Fassadenanstrich erhielten. Aber was für einen! Versierte Sprayer aus Berlin verpassten den schützenden Unterständen 2011 ein unverwechselbares Outfit. Es erfasst Landschaft, Tierwelt und auch die Cittaslow-Schnecke, die einen besonderen Bezug zu Marihn hat. Ging von hier doch die Bewegung aus, sich als Kommune mehr für Umwelt, Kultur, Traditionen und regionale Produkte einzusetzen.
Inzwischen ist dieser Gedanke auf ganz Penzlin mit den 18 Ortsteilen übergeschwappt. Auslöser für die tolle Gestaltung der beiden Bushäuschen war das XENOS-Projekt des damaligen Müritz-Jugendamtes, das mehrmals im Jahr zum Engagement-Marktplatz einlud. Dabei kamen Firmenvertreter mit Jugendlichen ins Gespräch.
Das Marihner Jugendforum fand auf diesem Weg Partner für die Neugestaltung der Häuser am Straßenrand. Auch neue Bänke wurden dafür im ÜAZ Waren angefertigt. Mit dem geplanten Ausbau des Marihner Kreuzungsbereiches, der Mitte März richtig gestartet werden soll, ergibt sich die Frage: Verschwinden damit diese bunten Bushäuschen? Es wäre schade drum... Aber nein – heißt es dazu aus dem Straßenbauamt Neustrelitz. Das hören wohl nicht nur die Marihner gern.

24.02.2016 
Quelle: Nordkurier 

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