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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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02.09.2017

Im Schneckentempo zum Ziel: Penzlin lädt ganz Deutschland ein

Seit 2013 zählt die Stadt Penzlin zur Cittaslow-Bewegung, die zu einer besseren Lebensqualität der Menschen beitragen möchte. Mitglieder der deutschlandweiten Vereinigung kommen im Oktober in der Kleinstadt zu ihrer Jahrestagung zusammen – und suchen die Entschleunigung. Was verbirgt sich hinter dem Motto?

Penzlin. Gäste vorrangig aus dem Süden der Bundesrepublik haben sich in Penzlin angesagt. Vom 18. bis 20. Oktober findet auf der Neuen Burg die Herbsttagung der Cittaslow-Bewegung Deutschland statt. Das Gros der nunmehr 16 Mitglieder findet sich an touristischen Orten in Bayern und an der Weinstraße. Jetzt führt sie der Weg nach Mecklenburg.
„Wir sind in diesem Jahr an der Reihe, die Veranstaltung auszurichten. Penzlin gehört seit 2013 dieser Vereinigung der lebenswerten Städte an. Vorreiter auf dieser Strecke war Marihn”, sagt Bürgermeister Sven Flechner und erinnert in dem Zusammenhang daran, dass im Jahr 2007 der damalige Bürgermeister Jens Kamin sein Dorf als die kleinste Einheit in die Bewegung einbrachte. Der Norden Deutschlands sei inzwischen auch mit der Stadt Schneverdingen in der Lüneburger Heide vertreten.
Das Penzliner Stadtoberhaupt rechnet mit gut 20 Gästen, die im Bereich Marihn und Möllenhagen Quartier erhalten sollen. Und weil in Marihn der Startschuss für die Cittaslow-Bewegung in Mecklenburg erfolgte, sollen die Tagungsteilnehner zunächst die dortige Dorfgemeinschaft kennen lernen. Sie holt Alt und Jung im Ort zusammen, lädt zu vielen Veranstaltungen im sanierten Speicher ein und hält die Traditionen im Dorf wach. Geht es doch in der Cittaslow-Bewegung um lebenswerte Kommunen, die auf Umwelt und Natur setzen, Kultur und Bräuche pflegen, gastfreundlich sind und mit regionalen Produkten punkten. Das Leben ein wenig zu entschleunigen, das haben sich auch die Penzliner selbst vorgenommen. Die Hektik des Alltags soll nicht zu breitem Raum im Leben der Penzliner nehmen.
„Während einer Burgführung und eines Stadtrundgangs werden wir die Gäste auf Typisches in Penzlin aufmerksam machen, das diese Kleinstadt prägt. Aber auch ein Abstecher nach Alt Rehse und Werder ist im Programm eingeplant”, erläutert Sven Felchner Einzelheiten des umfangreichen Programms. Mit Biogasanlage und Windrädern habe die Kleinstadt auch in puncto alternativer Energien einiges zu bieten, machte der Bürgermeister deutlich. Man müsse sich also nicht unbedingt hinter großen Kommunen verstecken, die schon aufgrund ihrer Einwohnerzahl und der damit verbundenen Finanzausstattung mehr für die Lebensbedingungen ihrer Bürger leisten können.
Mit dem durch Privatinvestoren geplanten Campingplatz in Werder sowie weiteren Radwegen sammelt Penzlin in den nächsten Jahren erneut Pluspunkte. Cittaslow ist zudem die Marke, unter der der nunmehr 4. Penzliner Landmarkt am 7. Oktober in Groß Vielen veranstaltet wird.
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m.jacobs@nordkurier.de

02.09.2017 
Quelle: Nordkurier 

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