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04.09.2018

In Penzlin erblüht ein Garten für alle

Dass ein Garten viel mehr sein kann, als eine Fläche, auf der Gemüse und Obst wächst, zeigen die Penzliner. In der Kleingartenanlage der Gartenfreunde Punschendörp entsteht eine Begegnungsstätte im Grünen. Das wird gefeiert.

Penzlin. Am Sonnabend wird das Gartentor zwar erst offiziell geöffnet, aber schon heute sind die ersten Schulkinder der Regionalen Schule mit Grundschule „Johann-Heinrich-Voss“ in der Gartenanlage, um ihre Beete anzulegen. Was lange als Projekt „Vom Generationengarten zum Mehrgenerationengarten” auf Zeichnungen und Powerpoint-Präsentationen skizziert wurde, füllt sich nun mit Leben. Die Ideen wurden gesät, Gelder organisiert, Kräfte mobilisiert und jetzt blüht alles auf der 490 Quadratmeter großen Gartenfläche auf.
Mit der Begegnungsstätte im Grünen laden die Gartenfreunde „Punschendörp 1957” auch andere Vereine zu sich ein, öffnen die Türen für Senioren, Arbeitslose und Flüchtlinge sowie für die Kinder aus Schule und Kitas. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende, Hartmut Kindermann, spricht von Inklusion und dem Bemühen, einen festen Platz fürs Ehrenamt zu schaffen. Als Vorsitzender der Seniorengruppe des Penzliner Kulturvereins kennt er gerade auch die Bedürfnisse älterer Menschen. „Wir werden das Land, auf dem sich das Vereinshaus befindet, nicht allein bewirtschaften können. So entstand die Idee von einem Mehrgenerationengarten“, erklärt Kindermann.
Der Verein ist mit 300 Gärten auf einer Fläche von 141 686 Quadratmetern einer der größten Vereine in der Region und möchte im 60. Jahr seines Bestehens soziale Verantwortung in der Stadt Penzlin wahrnehmen.
Als Partner haben sich die Penzliner den Verein „Natur im Garten“ ins Boot geholt, um Schritt für Schritt einen naturnahen Schulgarten zu gestalten. Kräuterbeete, Hochbeete, Beerensträucher, Stauden und Hecken sollen entstehen. Das Gewächshaus steht bereits und wartet darauf, dass Gemüse angebaut wird.
In vielen Einsätzen wurde der Garten beräumt, die Gartenlaube zu einem Vereinshaus umgebaut. Jetzt sind alle Penzliner eingeladen, den Garten mitzugestalten. Nach der Arbeit ist vor der Arbeit, aber dazwischen darf und soll gefeiert werden. Der Grillplatz mit Feuerstelle ist schon fertig. „Am Woche ende waren noch einmal 34 Vereinsmitglieder hier und haben angepackt“, sagt Hartmut Kindermann stolz.
Am Flaggenmast weht momentan noch eine Deutschlandflagge. Am Sonnabend soll die Penzliner Stadtflagge gehisst werden, die Bürgermeister Sven Flechner übergeben wird. Der Penzliner Frauenchor sorgt für einen klangvollen Rahmen. Ausklingen soll die Feier nach vielen Reden und einer Führung im gemütlichen Beisammensein mit Essen, Getränken und Musik im Biker-Club ein paar Gärten weiter.

04.09.2018 
Quelle: Nordkurier 

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