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17.01.2018

Kameraden denken schon ans Packen

Lange genug befanden sich die Feuerwehrleute von Groß Vielen in der Warteschleife. In diesem Jahr soll ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Und auch in Mallin und Alt Rehse gibt es Neues.

Penzlin. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Marihn eröffnen am 26. Januar im Speicher ihres Dorfes den Reigen der anstehenden Jahreshauptversammlungen, in deren Mittelpunkt Bilanz und Ausblick gleichermaßen stehen. Aber es geht auch um die Anerkennung der Leistungen, die im Ehrenamt nach Dienstschluss, an den Wochenenden oder sogar zu nachtschlafender Zeit von den Männern und Frauen geschultert werden.
Am 2. Februar treffen sich die Malliner, einen Tag später das Team in Alt Rehse. Bei der Wehr in Groß Vielen steht der 10. Februar im Terminkalender, die Penzliner kommen am 17. Februar in ihrem Gerätehaus in der Puchower Chaussee zusammen. Die Klein Lukower beenden am 2. März mit ihrer Versammlung diese Zusammenkünfte der Rechenschaftslegung. „Dabei stehen keine Neubesetzungen von Vorständen an, da diese für die Dauer von sechs Jahren gewählt wurden”, gibt Gemeindewehrführer Uwe Brandt zu verstehen. Laut Feuerwehrbedarfsplanung wurden für die sechs Ortswehren für die nächsten zehn Jahre wichtige Investitionen festgelegt.
Als Wehrführer in Groß Vielen kann Uwe Brandt nicht verhehlen, dass er 2018 mit besonderen Hoffnungen entgegen blickt. Denn endlich rückt für seine Truppe ein neues Gerätehaus in greifbare Nähe. „Wir haben zugunsten des Hallenneubaus von Alt Rehse 2012 einen Rückzieher gemacht. Jetzt sind wir an der Reihe”, sagt er. 2009 wurde Groß Vielen Ortsteil von Penzlin. Der Auszug der Retter aus der alten Schmiede in ein modernes Gerätehaus gehörte mit zur Fusionsprämie. Inzwischen liegt der Hauptfördermittelbescheid vor, so dass die Groß Vielener im März oder April mit dem Baubeginn rechnen können. Dabei geht es um einen Anbau an das Gemeindehaus des Ortes, der für die Fahrzeughalle gedacht ist. Im Haus selber müssen noch eine Wand versetzt, eine Treppe nach brandschutzrechtlichen Vorgaben eingebaut sowie Sanitäranlagen modernisiert werden. Mit dem Ersetzen des großen Trafohauses durch eine kleinere Anlage kommt der Stromversorger dem Bauvorhaben Penzlins entgegen.
Auch die Kameraden der Feuerwehr Marihn werden sich über eine Neuanschaffung freuen können. Sie sollen ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser bekommen. Hier gab es nach der ersten Ausschreibung eine Kostensteigerung von 30 Prozent. Finanzielle Unterstützung erhält Penzlin vom Landkreis. Aber auch Nachplanungen im Haushalt 2018 waren für die Anschaffung des Fahrzeugs erforderlich.
Mit Hilfe des neuen Parkeigentümers in Alt Rehse konnte die Löschwasserversorgung im Ort verbessert werden. So mussten die Leitungen, die noch aus den 30er Jahren stammen, erneuert werden. „Aufgrund der vielen reetgedeckten Häuser im Ort wurde früher vom Dorfteich aus eine separate Löschwasserleitung gelegt, die per Pumpe betrieben wird. Diese Anlage wurde inzwischen mit technischen Hilfsmitteln modernisiert. Zudem sollen im Dorf weitere Hydranten gesetzt werden”, kommt Uwe Brandt auf noch anstehende Aufgaben zu sprechen.
Für die Perspektive seien neue Löschfahrzeuge für Groß Vielen, Mallin und Klein Lukow angedacht. Auch das Gerätehaus der Lukower erfülle längst nicht mehr feuerwehrtechnischen Bedürfnissen.
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m.jacobs@nordkurier.de

17.01.2018 
Quelle: Nordkurier 

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