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03.08.2016

Kleine Runde soll mehr zum Laufen bringen

Zwischen den Burgfesten in Burg Stargard und Penzlin geht es sportlich zu. So fällt am 7. August in Punschendörp der Startschuss zum 16. Burgenlauf. Zum Teilnehmerfeld werden auch zwei bekannte Athleten aus Waren gehören.

Penzlin. Dagmar Kaselitz greift am Sonntag zur Pistole. Mit lautem Knall wird sie um 10 Uhr auf dem Burghof von Penzlin das Startsignal für den 16. Burgenlauf geben. Ob in ihrer Funktion als SPD-Landtagsabgeordnete, als Vorsitzende des Kulturvereins oder als ehemalige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung – Cheforganisator Ortwin Kowalzik ist froh, sie für diese Aufgabe gewonnen zu haben. Denn schließlich hat die Penzlinerin den Burgenlauf im Jahre 2000 mit aus der Taufe gehoben. In diesem Jahr geht es von Penzlin über die anspruchsvolle Strecke von 23,9 Kilometern nach Burg Stargard. Dort befindet sich auch das Organisationsbüro. Für den Lauftag ist wieder ein Bustransfer eingerichtet, der die Sportler zum Start nach Penzlin bringt. Wanderer und Nordic Walker machen sich schon um 8 Uhr auf den Weg.
„Momentan haben sich an die 100 Läufer angemeldet. Erfahrungsgemäß stellen sich zum Termin immer noch weitere Aktive ein“, sagt Ortwin Kowalzik vom Hochschulsportverein Neubrandenburg, der im Team mit den Städten Penzlin und Burg Stargard sowie den Vereinen VfL Burg Stargard und Penzliner SV diesen sportlichen Wettkampf ausrichtet. 2015 gingen 180 Läufer an den Start. Wieder dabei sein wird der Vorjahressieger Sven Lorenz vom 1.LAV Torgelow, der die Strecke in 1:32:31 Stunden meisterte. Aus Waren kommen Marathonmann Joachim Stelter und sein Bruder Tobias. Ankershagen wird bei den Walkern von Peter Voppmann vertreten. Und auch ein Marokkaner möchte sich diesen Lauf zwischen den geschichtsträchtigen Burgen nicht entgehen lassen. Ob die Vorjahres-Siegerin bei den Frauen, Beate Krecklow vom TC Fiko Rostock, wieder antritt, könne noch nicht gesagt werden.
Der Termin für den Burgenlauf fällt immer in die Urlaubszeit. Da sei es nach Aussage von Ortwin Kowalzik schwierig, genügend Helfer zu finden. Aber auch die Läufer selbst seien dann oft mit ihren Familien unterwegs oder bereiten sich auf andere Wettkämpfe vor. So erkläre sich der Rückgang bei den Teilnehmerzahlen. „Darum bieten wir zum 16. Burgenlauf eine Alternative zur langen Strecke an. Erstmals sind auch 7,2 Kilometer möglich. Vielleicht sind diese ein Angebot für die mitreisenden Partner, sich ebenfalls sportlich zu betätigen“, erklärt der Cheforganisator eine Neuerung. Von Staffelläufen an sich – wie sie immer wieder ins Feld geführt werden – hält er nichts. Denn damit werde der Organisationsaufwand auf keinen Fall kleiner.
Freuen können sich alle Teilnehmer wieder auf eine Erinnerungsmedaille und auf das tolle Burgenflair, das es beim Start und am Ziel gibt.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

03.08.2016 
Quelle: Nordkurier 

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