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10.02.2017

Kommt am Radweg doch nichts in Bewegung?

Zwischen Hoffen und Bangen: Tut sich in diesem Jahr doch wieder nichts in puncto Ausbau des Radwegs zwischen Mallin und Wulkenzin? Es liegt wohl nur an einem, das immer noch fehlt.

Penzlin. Stefan Resch hat wegen des Radwegs schon so viele Hebel versucht, in Bewegung zu setzen – zum ADFC, zur unteren Verkehrsbehörde, zum Penzliner Bürgermeister und zur Gemeinde Wulkenzin hat er in den vergangenen Jahren Kontakt aufgenommen. „Immer wieder versuche ich mit meinen Hinweisen zum Radweg Penzlin-Wulkenzin bei der Fertigstellung des Reststückes südlich von Wulkenzin und bei der Beschilderung des Gesamtabschnittes aktivierend mitzuwirken”, teilt der Neubrandenburger in einer Mail an die Redaktion mit.
Über den „Buschfunk” sei seiner Aussage nach zu vernehmen, dass es für das noch fehlende Teilstück Mallin-Wulkenzin nun doch noch wieder eine Finanzierungslücke geben soll. „Ist der Baustart für 2017 nun auch wieder infrage gestellt?” möchte Stefan Resch deshalb gern wissen.
„Der Ausbau des Radweges zwischen Mallin und Wulkenzin ist planerisch vorbereitet und im Haushalt des Landkreises seit 2016 für den Eigenanteil des Landkreises gesichert”, sagt Haidrun Pergande, Sprecherin des Landkreises. Die Maßnahme könne aber erst umgesetzt werden, wenn für die beantragte Förderung ein Fördermittelbescheid vorliege. Das sei derzeit nicht der Fall, so die Kreissprecherin.
2014 wurde der Alte Bahndamm im Rahmen des Radwegekonzeptes vom Kreis zwischen Klein Lukow und Mallin abschnittsweise mit einer festen Fahrbahn versehen. Es fehlt noch das Stück von 1,4 Kilometern bis zur Nachbargemeinde Wulkenzin. Von hier schließt sich dann der straßenbegleitende Radweg an der B 192 in Richtung Viertorestadt an.
Knackpunkt war lange Zeit der Grundstückserwerb, da sich dieser Abschnitt des Bahndamms in Eigentum der Deutschen Bahn AG befand. Die Sache ist inzwischen erledigt, da Wulkenzin das Land erworben hat. Im Sommer vergangenen Jahres unterschrieben Landkreis und Gemeinde Wulkenzin eine Vereinbarung zur Investitionssicherung als Grundlage für den Ausbau des überregionalen Radweges. Der Förderantrag ist längst gestellt, lag auch schon zur Prüfung vor. Insofern ist abermals Warten angesagt.
Auch zur Beschilderung dieses überregionalen Radweges hat Stefan Resch einige Anmerkungen. Besonders gehe es ihm dabei um Hinweise innerhalb des Penzliner Stadtkerns auf die fahrradfreundliche Trasse. Wie von Bürgermeister Sven Flechner zu erfahren war, gebe es dazu Absprachen mit dem Kreis. Das bestätigte auch Christian Plünsch von der kreislichen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. „Ich gehe davon aus, dass wir uns bis zum Saisonstart mit Penzlin in dieser Frage geeinigt haben”, so der Mitarbeiter.
Penzlin möchte keine Zeit mehr verlieren und nimmt sich darum die Strecke auf dem Alten Bahndamm von Groß Lukow bis zum Bahnhof Marihn selbst vor. Gelder sind dafür bereits im Haushalt 2017 eingeplant. Die Kommune hofft, Unterstützung aus dem Energieministerium des Landes zu bekommen. Zumindest wurde das Projekt schon als förderfähig eingestuft. Für den Ausbau der 2,3 Kilometer langen Strecke in Asphalt sind ca. 400 000 Euro notwendig.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

10.02.2017 
Quelle: Nordkurier 

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