Hilfsnavigation

Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
Logo natürlich Mecklenburgische Seenplatte
02.09.2015

Lasst uns mal wieder über Schliemann sprechen...

Schliemann-Forscher treffen sich am Wochenende in Ankershagen und Neubrandenburg. Anlass ist der 125. Todestag des Trojaausgräbers, über den es immer wieder Neues gibt.

Ankershagen. Für den Greifswalder Künstler Heinrich Zenichowski steht eine Premiere an. Aber auch für die Schliemann-Gesellschaft. Vergibt sie doch erstmals in Eigenregie die Schliemann-Medaille, die von dem Künstler gefertigt wurde. Wer sie bekommt? Dieses Geheimnis wird am Freitag nach 20 Uhr im Neubrandenburger Marstall gelüftet. Ist die Vier-Tore-Stadt doch zusammen mit Ankershagen Austragungsort für das 11. Internationale Kolloquium anlässlich des 125. Todestages von Heinrich-Schliemann vom 3. bis 6. September.
Über 65 Teilnehmer haben sich angemeldet, so Museumsleiter Reinhard Witte. Die 26 Referenten kommen aus sechs Ländern – darunter Österreich, Schweiz, USA und Kuba. Neben bekannten gebe es viele neue Gesichter unter den Wissenschaftlern, die mit eigenen Betrachtungen die Konferenz bereichern. Im Mittelpunkt steht das Thema „Archäologie und Archäologen im 19. Jahrhundert“. „Schliemann wird oft isoliert betrachtet und bekam deshalb auch viele Anfeindungen. Es geht aber darum, ihn in einen Kontext mit anderen Archäologen und Ausgrabungsstätten seiner Zeit zu setzen“, umreißt Reinhard Witte das Anliegen der Konferenz, die von Schliemann-Gesellschaft und Museum veranstaltet wird.
So wird das Wirken von Altertumsforschern im Mittelmeerraum, in Russland und den Niederlanden aufgezeigt. Aber auch Biografisches sowie Schliemanns Zeitgenossen werden den Konferenzteilnehmern näher gebracht. Geplant ist, alle Vorträge schnellstmöglich in der Reihe „Mitteilungen aus dem Heinrich-Schliemann-Museum“ zu veröffentlichen. Eingetaktet in das Forum wird am Sonnabend Nachmittag die Mitgliederversammlung der Gesellschaft mit Wahl eines neuen Vorstandes. Zum Abschluss der Tagung lädt Reinhard Witte am 6. September um 15 Uhr zum Sonntagsvortrag in das Museum nach Ankershagen ein.

02.09.2015 
Quelle: Nordkurier 

Kontakt

Stadt Penzlin
Der Bürgermeister
Warener Chaussee 55a
17217 Penzlin

Telefon +49 3962 2551-0
Fax +49 3962 2551-52
f.colberg@penzlin.de