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04.09.2017

Leser schreiben an die Redaktion: Nichts zu spüren von höherem Werbeetat

Susan Lambrecht aus Penzlin zu „Schliemann im Fokus: Kreis kontert Witte-Kritik“ vom 1. September:

Im Beitrag vom 1. September erklärt die Pressesprecherin des Landkreises, dass die drei kreiseigenen Museen, darunter auch das Schliemann-Museum, seit der Umstrukturierung über deutlich mehr Kapazitäten im Werbeetat verfügen. Davon spüre ich als Leiterin der Touristinformation Penzlin leider nichts. Wenn ich Touristen den Besuch des Schliemann-Museums empfehle, dann hören diese oft erstmals von mir, dass überhaupt ein solches Museum existiert.
Sowohl vor als auch nach der Umstrukturierung steht als einziges Werbematerial der kleine Flyer aus der Seencard-Box zur Verfügung. Da ich die Museen des Penzliner Amtsbereiches gern besonders präsentieren möchte, erbettelte ich mir ein Plakat des Schliemann-Museums, welches ständig in der Touristinfo hängt. Das letzte Plakat, was ich erhielt, ist mittlerweile zwei Jahre alt. Auch für die anderen beiden kreislichen Museen, das Agroneum und das 3 Königinnen Palais in Mirow, sieht es nicht besser aus. Anlässlich der Neueröffnungen wurden wir mit Werbematerialien überschwemmt, aber nun hängt das Plakat des 3 Königinnen Palais schon länger als das des Schliemann-Museums.
In diesem Jahr erhielten wir noch nicht einmal die sonst übliche Werbung für museumspädagogische Ferienangebote des Schliemann-Museums. Die einseitige Anzeige für alle drei Museen im Müritzer, einer Zeitschrift, die weit gestreut ist und touristische Angebote und Veranstaltungen in der Müritzregion vorstellt, enthält lediglich den Link zum Internet-Auftritt www.zeitreise-seenplatte.de, nicht aber die Öffnungszeiten. Man sollte aber nach wie vor auch an Urlauber denken, die nicht online sind und auf solchen Anzeigen wenigstens die Öffnungszeiten angeben.
Auch andere touristische Anbieter der Region haben hier durchaus noch Luft nach oben und sollten sich darin üben, ihre Werbung zu intensivieren und weiter zu streuen. Es reicht nicht aus, wöchentlich an alle Touristinformationen der Region Mails mit Veranstaltungsangeboten oder Plakaten zum Ausdrucken zu senden.
Ich könnte mich ja ans Telefon hängen und jede Einrichtung der Region einzeln anrufen, damit sie Werbematerial schicken. Dazu fehlt mir jedoch einfach die Zeit.
Wie es anders geht, zeigen die Museen und touristischen Einrichtungen von der Ostseeküste und aus der weiteren Umgebung, wie das Bernsteinmuseum Ribnitz, das Ozeaneum, der Rostocker Zoo oder der Vogelpark Marlow. Die kommen bis nach Penzlin gefahren und laden regelmäßig kistenweise Werbematerial und Plakate ab. Denn die meisten Urlauber haben einen größeren Aktionsradius, als man denkt. Einmal aus dem Süden an der Seenplatte angekommen, fahren sie mindestens einmal ans Meer und bei schlechtem Wetter eben auch lieber ins Ozeaneum statt in das Schliemann-Museum.

04.09.2017 
Quelle: Nordkurier 

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