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24.11.2016

Männerkehlen stimmen aufs Fest ein

Von der guten Akustik der Penzliner Marienkirche profitieren am 1. Advent gleich mehrere Musikfreunde: Der Männerchor lädt die Konzertbesucher zum gemeinsamen Singen von bekannten Weihnachtsliedern ein.

Penzlin. Dass die Mannen vom Penzliner Männerchor zusammen ein Gewicht von 2,5 Tonnen auf die Waage bringen, das hat für das Konzert am Sonntag, 27. November, in der St. Marienkirche keine Bewandtnis. Ihr Gesang ist gefragt. Ab 15 Uhr freuen sich die Besucher auf Weihnachtslieder, mit denen die 43 aktiven Sänger stimmungsvoll die Adventszeit einläuten werden. „Dieses Konzert in der Penzliner Kirche hat für uns Tradition, und das wohl schon mehr als 20 Jahre“, schätzt Vereinsvorsitzender Wolfgang Jaeger. Das Programm soll nicht dem aus dem Vorjahr gleichen. Doch um bekannte Lieder wie „Oh du fröhliche...“, „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“ kommt der Chor nicht herum. Zumal dabei die Möglichkeit bestehe, gemeinsam mit den Konzertgästen zu singen. Christian Nehls übernimmt wieder den Part der Moderation und macht das nach Worten von Wolfgang Jaeger „ganz angenehm, ohne auf die Tränendrüsen zu drücken...“
Das Durchschnittsalter der Penzliner Gesangsbrüder beträgt inzwischen 61 Jahre. Ältester in der Runde der Aktiven ist Ulrich Möller mit 86 Jahren, der seit 62 Jahren dem Chor angehört. „In den vergangenen zehn Jahren gab es bei uns 18 Neuzugänge, natürlich mussten wir uns auch von langjährigen Mitstreitern verabschieden. Doch ein Blick in die Statistik zeigt, dass die Mitgliederzahl so um die 40 immer konstant ist“, freut sich Wolfgang Jaeger. Zu den „Eigengewächsen“ in der Runde des Chornachwuchses gehöre der 30-jährige Lars Bünger, der inzwischen die musikalische Leitung des Ensembles übernommen habe. Immer im Mittelpunkt steht die Pflege des deutschen Volksliedes. Aber auch Platt beherrschen die Penzliner Sänger und mit ihren Shantys eroberten sie sich längst eine weitere Szene in der Musikwelt.
Die Menschen mit ihren Liedern für das Fest der Liebe empfänglich zu machen, dafür gehen die Penzliner in diesen Tagen auch auf Reisen in die Nachbarschaft. So präsentieren sie ihr Weihnachtsprogramm in Pflegeeinrichtungen in Penzlin und Waren sowie im Hospiz in Neubrandenburg. Am zweiten Advent sind die Punschendörper in der Katholischen Kirche der Viertorestadt zu Gast. Dass die Sänger mit ihrem vierstimmigen Gesang das Publikum erreichen, zahlt sich mitunter auch in Spenden aus. „Wir gehen im Jahr 2017 unserem 110. Vereinsjubiläum entgegen. Die Männer sind aus ihren Anzügen herausgewachsen, neue Chorkleidung muss her“, nennt Wolfgang Jaeger einen ganz praktischen Wunsch, dessen Erfüllung eben angespart werden müsse.
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m.jacobs@nordkurier.de

24.11.2016 
Quelle: Nordkurier 

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