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16.12.2016

Manchmal soll es anonym sein

Selbst der Tod kommt an Beschlüssen der Gemeindevertretung nicht vorbei. Denn die Wendorfer haben einen Wunsch für ihren Friedhof.

Möllenhagen/Wendorf. In der Regel tragen auf dem Land Kirchengemeinden die Verantwortung für die Friedhöfe. Im Amt Penzliner Land gibt es Ausnahmen wie in Puchow und auch in Wendorf. Dort finden sich keine Gotteshäuser. Die Pflege der Anlage übernehmen hier die Gemeindearbeiter.
Der Friedhof in Wendorf, am Ortseingang aus Richtung Möllenhagen, war ein Thema auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Abgeordneter Torsten Lohmann hatte darauf aufmerksam gemacht, dass immer mehr Bürger sich für eine anonyme Bestattung interessieren. Um diesem Wunsch nachzukommen, sprach sich das Dorfparlament für die Errichtung einer anonymen Grabstelle aus.
Vorgesehen ist dabei eine Fläche von 5 x 7 Metern. Mehrere Gestaltungsvorschläge standen zur Abstimmung. Angedacht war beispielsweise eine Abgrenzung des Areals mit Buchsbaum. Mittelpunkt soll ein Findling sein, der von Pflanzen umrankt wird. Dazu kommt eine pflegeleichte Rasenfläche. Dieser Vorschlag kam bei allen an. Buchsbaum sollte allerdings gegen kleinwüchsige Gehölze getauscht werden, um die Pflege des Grüns zu vereinfachen. Gegen eine Abgrenzung dieser besonderen Fläche auf dem Friedhof mit Ketten sprachen sich alle Abgeordneten aus.
Im Bauausschuss, am 22. Dezember um 18 Uhr im ehemaligen Amtshaus in Möllenhagen, geht es nochmals um die Gestaltung dieser anonymen Grabstätte. Dann sollen bereits Details festgelegt werden. Zudem gibt es bei dieser Sitzung einen Sachstandsbericht der Amtsverwaltung Penzlin zu Maßnahmen aus dem Amt für Finanzen, Bau und Wirtschaftsförderung.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

16.12.2016 
Quelle: Nordkurier 

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