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10.10.2017

Markt hält das Penzliner Land auf Trab

18 Ortsteile hat die Stadt Penzlin. Da ist es wohl schwierig für die Einwohner, mal geschlossen zusammen zu kommen. Doch Gelegenheiten finden sich immer. Wie am Sonnabend beim 4. Penzliner Land-Markt. Und für Nummer 5 steht schon der Termin.

Groß Vielen. „Ich bin das dritte Mal dabei und total begeistert von der Atmosphäre hier”, schwärmte Edith Günther aus Penzlin. Mit ihrem schicken roten Hut war die 79-Jährige kaum zu übersehen auf dem Platz vor dem Gemeindehaus in Groß Vielen. An ihrem Tisch konnten die Leute nützliche Dinge entdecken, die ganz einfach zu schade zum Wegschmeißen sind. So begeisterte sich ein junger Mann für einen Jägerhut. An anderen Ständen lockten Keramikartikel oder selbstgestrickte Socken. Auch Malerei war zu entdecken sowie Produkte von Kleinproduzenten aus der Region. Uwe Böttcher aus Penzlin hatte sein Schmiedefeuer entfacht und bearbeitete Metall auf dem Amboss. Und wer von den Kindern nicht nur mit dem Steckenpferd über den Platz toben wollte, der konnte sich sogar auf den Rücken eines Ponys wagen.
Die Frauen aus Groß Vielen um Ortsvorsteherin Martina Prochnow und die Ortsfeuerwehr hatten sich mit vielen eigenen Ideen eingebracht, um als Gastgeber dem Markttreiben einen Groß-Vielener Stempel aufzudrücken. So kam wohl keiner an der üppigen Kuchentafel mit selbstgebackenen Leckereien vorbei. Aber auch die herbstlichen Dekorationen machten ordentlich was her.
An die 30 Vereine und Interessengemeinschaften präsentierten sich beim 4. Penzliner Land-Markt. Leider hatten sie mal wieder nicht Petrus auf ihrer Seite, der nur am Vormittag den Regen ein wenig in Schach hielt. Doch unter dem schützenden Zeltdach konnten Frauen- und Männerchor, die Penzliner Blaskapelle, die Jagdhornbläser aus Mollenstorf sowie Helmut Lexow ihre musikalischen Programme dennoch vorstellen.
Nach Alt Rehse, Marihn und Passentin zeigte sich auch der Landmarkt in Groß Vielen als Schauplatz regionaler Möglichkeiten, der gut in das Konzept der „Cittaslow”-Bewegung passt. Geht es dabei doch um das Entschleunigen des Lebens, um den sozialen Zusammenhalt, um Kultur und Pflege von Traditionen und bürgerschaftliches Engagement. Wie von Andrea Schumacher vom Organisationsteam zu erfahren war, wird es auch eine 5. Auflage geben. Und zwar am 6. Oktober 2018 in Alt Rehse. Denn hier fing mal alles an unter den Fittichen des Lindendorf Alt Rehse e.V.
Kontakt zur Autorin
m. jacobs@nordkurier.de

10.10.2017 
Quelle: Nordkurier 

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