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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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07.01.2016

Na so was: Winter sorgt für freie Fahrt

Anlieger und Versorgungsfahrzeuge können die Mühlenstraße in Penzlin vorerst wieder passieren. Der witterungsbedingte Baustopp macht es möglich. Spielt Petrus wieder mit, werden die restlichen Leitungen verlegt.

Penzlin. Der Plan ist nicht aufgegangen. Sorgten zu Baubeginn im Oktober vorigen Jahres Regengüsse für Unterbrechungen, so vertrieben jetzt die frostigen Temperaturen die Bauleute aus der Mühlenstraße in Penzlin. Bauschild und aufgestapelte Pflastersteine erinnern daran, dass hier noch vor einigen Wochen kräftig gebuddelt wurde.
„Wir wollten das Projekt eigentlich bis zum Jahresende schaffen. Bis 18. Dezember waren die Arbeiten noch möglich. Danach haben wir die Straße provisorisch dicht gemacht, so dass sie genutzt werden kann,“ sagt Holger Graubmann, Abteilungsleiter bei den Warener Stadtwerken. Erst wenn das Wetter wieder mitspiele, könnten die Arbeiten erneut aufgenommen werden. Schließlich gehe es um Qualität. „Schlechter Baugrund und hoher Grundwasserspiegel bereiten uns hier ohnehin Schwierigkeiten. Da ist Gewissenhaftigkeit besonders gefragt. Und uns sitzt kein Termindruck im Nacken“, so der Fachmann. In der Penzliner Mühlenstraße erneuert der Müritz-Wasser-/Abwasserzweckverband die Abwasserleitungen. Dazu gehören Schmutz- und Regenwasserkanal. Auch eine neue Wasserleitung wird verlegt. 190 000 Euro investiert der Zweckverband dafür. Die Stadt Penzlin beteiligt sich am Regenwasserkanal sowie an der Straßenentwässerung und stellt dafür 48 000 Euro bereit. Für eine neue Straßendecke reicht das Geld allerdings nicht bei der Kommune, so dass die Mühlenstraße später noch einmal Baustelle werde, so die Auskunft aus der Verwaltung.
„Auch wenn wir jetzt witterungsbedingt einen Baustopp haben, so können wir mit dem Erreichten zufrieden sein. Denn das Gros der Versorgungsleitungen wurde schon von den Tiefbauern in die Erde gebracht“, kommt Holger Graubmann auf den aktuellen Stand der Arbeiten zu sprechen. Einige Meter der Trinkwasserleitung seien noch zu verlegen und auch die Hausanschlüsse müssen noch gesetzt werden.
Bekommt die Stadt grünes Licht für die Sanierung der Bahnhofstraße, ist der Abwasserzweckverband in diesem Jahr schon wieder mit von der Partie. „Wir gehen davon aus, dass wir in nächster Zeit den Förderbescheid über das Straßenbauamt Neustrelitz bekommen. Eine Kofinanzierung über das Innenministerium wurde uns schon zugesagt“, zeigt sich Bürgermeister Sven Flechner optimistisch.

07.01.2016 
Quelle: Nordkurier 

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