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28.07.2017

Nach Kilometer 23,9 ist Ritterschlag Ehrensache

Auf den mittelalterliche Burgen wird nicht nur gefeiert. Auch sportlich geht es zu. So fällt am 6. August in Burg Stargard der Startschuss für den Burgenlauf nach Penzlin. Noch ist das Teilnehmerfeld aber überschaubar.

Penzlin. Mit über 40 Anmeldungen sieht es noch mau aus für das Starterfeld des 17. Burgenlaufes am 6. August von Burg Stargard nach Penzlin. Doch kein Grund zur Beunruhigung für Cheforganisator Ortwin Kowalzik vom Hochschulsportverein Neubrandenburg. „An die 200 Läufer gehen bei diesem besonderen Wettkampf in der Regel an den Start. Es ist Urlaubszeit und es gibt viele Laufveranstaltungen in der Region. Darum kommen die Anmeldungen immer erst kurz vor dem Termin rein”, gibt sich der 77-Jährige zuversichtlich. Das Gros der Organisationsarbeiten habe er längst erledigt.
So wird Museumsleiter Frank Saß per Pistolenschuss die Läufer am 6. August um 10 Uhr in Burg Stargard auf die 23,9 Kilometer lange Strecke zur Burg Punschendörp schicken. Dort sollten die Ersten nach ungefähr einer Stunde und 30 Minuten eintreffen. Natürlich werden sie wieder mit einem Trompetensignal empfangen. Wanderer und Nordic Walker machen sich bereits um 8 Uhr auf den Weg. „Nach der Premiere im Vorjahr bieten wir erneut den kleinen Rundkurs über 7 Kilometer an. Er startet 10.05 Uhr in Penzlin, führt dort durch das Stadtgebiet über Lübkow, Werder und zurück”, spricht Ortwin Kolwalzik eine Erweiterung der Disziplinen an diesem Tag an. So könnten sich am Burgenlauf auch all jene beteiligen, die sich den langen Kanten nicht zutrauen.
Zugleich wäre es ein Angebot für die mitreisenden Partner, sich ebenfalls sportlich zu betätigen. Denn der Burgenlauf gilt auch als eine Familienveranstaltung. Neben dem Wettkampf werde auch ein wenig Show geboten und alle sitzen im Anschluss in gemütlicher Runde zusammen. Für die musikalische Unterhaltung auf dem Penzliner Burghof konnte Ortwin Kowalzik „Marshall” alias Marcel Beuter aus Neubrandenburg gewinnen, der sich mit seiner Teilnahme bei „The Voice of Germany” bundesweit einen Namen machte. Und der Penzliner Burgadel wird sich mit einmischen und die besten Läufer zum Ritter schlagen.
Dieses Flair sorgt jedes Jahr für eine ganz besondere Stimmung und macht den Lauf zwischen den Burgen weit über die Mecklenburgische Seenplatte bekannt. So reist nach Aussage des Cheforganisators jedes Jahr eine Familie aus Schleswig-Holstein geschlossen an. Für die Sieger und das beste Team gibt es Pokale, Urkunden gehen an alle Teilnehmer. Zudem erhalten sie eine Erinnerungsmedaille, die in diesem Jahr aus Holz gefertigt wurde. Das Organisationsbüro befindet sich in der Neuen Burg Penzlin. Eingerichtet wird auch ein Bustransfer, der die Läufer um 9 Uhr von Penzlin zum Start nach Burg Stargard bringt. Unterstützt wird der Hochschulsportverein von den beiden Städten sowie den Vereinen VfL Burg Stargard und Penzliner SV.
Im vergangenen Jahr holte sich abermals Sven Lorenz vom 1. LAV Torgelow den Sieg beim Burgenlauf mit einer Zeit von 1:32:11 Stunden. Bei den Frauen kam die Berlinerin Silke Beyer nach 1:53:33 Stunden als erste ins Ziel.
Ortwin Kowalzik freut sich, dass der Laufsport immer mehr an Attraktivität gewinne. Unabhängig vom Alter. So beteiligen sich längst auch 75- und 80-jährige Hobbyläufer an sportlichen Wettkämpfen.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

28.07.2017 
Quelle: Nordkurier 

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