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11.08.2017

Neue Straße, altes Versprechen

Wieder konnte die Stadt Penzlin ein Stück Straße erneuern – geplant aber doch unverhofft. So wurde die Verbindung zwischen Mallin und Passentin verbreitert und mit einer neue Decke versehen. Damit macht Penzlin auch die Malliner froh, die schon gewartet haben.

Mallin. Erntefahrzeuge donnern über die neue Straße zwischen Mallin und Passentin. Das müsse der Asphalt schon aushalten, zeigt sich Ulrich Meier vom Planungsbüro Hartmut Minke aus Waren überzeugt. Denn jetzt dürften die Ränder der Straße bei hoher Belastung nicht mehr wegbrechen. „Wir haben die Gemeindestraße von 3,50 Meter auf 4,75 Meter verbreitert. Ich gehe davon aus, dass sie bei dem schwachen Verkehrsaufkommen vorwiegend mittig befahren wird”, sagte er während einer Begehung. Auch gehörige Regenmassen habe die neue Verbindungsstraße schon überstanden.
Ausgedient hat damit auch das Kopfsteinpflaster vor der Ortseinfahrt Passentin. Mit dem neuen Straßenbelag dürfte es also ruhiger werden an diesem Streckenabschnitt. Der frühere Sommerweg, der sonst von den Kraftfahrern für Ausweichmanöver genutzt wurde, ging in die asphaltierte Strecke mit ein. Seit Mai wurde gebaut, Ende Juli konnte der Verkehr wieder frei gegeben werden.
Schon im vorigen Jahr stand der Ausbau der Straße Mallin-Passentin im Investitionsprogramm der Stadt Penzlin, konnte aber aufgrund fehlender Fördermittel nicht angepackt werden. „Diese Situation hat sich schlagartig geändert, so dass wir unsere Planungsunterlagen wieder hervorholen konnten“, sagte Bürgermeister Sven Flechner. So kamen vom Straßenbauamt Neustrelitz über 161 000 Euro für die Finanzierung dieses Vorhabens. Innenminister Lorenz Caffier brachte aus seinem Haus einen Fördermittelbescheid von 23 000 Euro mit. Für Penzlin blieben an die 40 000 Euro an Eigenmittel. Ob es bei den geplanten Gesamtkosten von ungefähr 224 000 Euro bleibt, das werde laut Ulrich Meier die Abschlussrechnung zeigen. Waren doch an einigen Abschnitten Mehrleistungen, zum Beispiel wegen schlechten Baugrund, erforderlich.
Nicht nur als Landwirt ist Robert Ernst froh, dass die Straße wieder sicher befahrbar ist. „Der Ausbau war Bestandteil der Fusionsgespräche, an denen ich als damaliger Bürgermeister von Mallin mit beteiligt war. Schon oft hatten die Bürger danach gefragt, ob ihr Wunsch denn noch Berücksichtigung finde. Nun ist es vollbracht”, freut sich der Ortsvorsteher und hofft, dass sich auch in Sachen Bolzplatz noch was ergeben werde. Mallin ist seit 2012 Ortsteil von Penzlin. Nutznießer der ausgebauten Straße sind auch die Lapitzer, die aus Richtung Neubrandenburg kommend zumeist über Mallin nach Hause fahren.
Dank ging am Dienstag auch an Matthias Schmelz von einer Neubrandenburger Straßenbaufirma, deren Mitarbeiter nach Einschätzung des Bürgermeisters gute Arbeit geleistet haben. Für Hartmut Minke steht ein weiteres Straßenbauprojekt in Penzlin an, das planerisch bereits gut vorbereitet ist. So soll 2018 der zweite Abschnitt der Turmstraße angepackt werden, die zum Sanierungsgebiet der Stadt gehört. Hier geht es nicht nur um eine neue Straßendecke sondern auch um die Erneuerung von Versorgungsleitungen.
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m.jacobs@nordkurier.de

11.08.2017 
Quelle: Nordkurier 

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